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Vorschlag für Ostern: Verschiebung um 3 Wochen in Spanien?
Bild Info: Wird Ostern verschoben? - BILD: IGC

Vorschlag für Ostern: Verschiebung um 3 Wochen in Spanien?

Spanien – Derzeit beraten die Gesundheitsminister der spanischen Regionen und die Gesundheitsministerin von Spanien darüber, welche einheitlichen Maßnahmen bezüglich der Osterzeit in Spanien eingeführt werden sollen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nun hat eine Gruppe von Forschern der polytechnischen Universität von Madrid vorgeschlagen die Karwoche um drei Wochen nach hinten zu verschieben. Dies würde bedeuten, dass Karfreitag (nationaler Feiertag) nicht am 2. April, sondern erst am 23. April 2021 stattfinden würde.

Die Idee hinter diesem Vorschlag liegt in der fortschreitenden Impfkampagne. Bis zum 23. April wären deutlich mehr Menschen in Spanien laut Impfplan geimpft als bis zum 2. April. Die Forscher schätzen, dass besonders die schutzbedürftigen Gruppen bis zu diesem Datum fast komplett geimpft wären. Damit wäre das Risiko für diese Personen deutlich geringer.

Den Wissenschaftlern ist bewusst, dass eine solche Änderung gewisse „Anpassungsprobleme aufgrund der kürze der Zeit, in der diese durchgeführt werden müsste, mit sich bringen würde”. Allerdings sei es nicht das erste Mal, dass Ostern nach dem 20. April stattfinden würde. „Wenn der erste Vollmond des Monats April in das Zeitfenster 18. bis 20. April gefallen wäre, das wären die Feierlichkeiten ohnehin erst zu diesem Zeitpunkt angesetzt worden“, so die Forscher. Die Wissenschaftler rechnen damit, dass dies „von der Gesellschaft auch einfach akzeptiert werden würde, es gäbe ja nur eine Verschiebung der Urlaubszeit sowie Anpassungen im Bildungs- und Arbeitsweisen“.

Zudem sei ein noch „sichereres Osterfest“ hilfreich für die Bevölkerung mit der Pandemie-Müdigkeit besser umgehen zu können. Auch die Gastronomie und der Tourismus könnten davon profitieren. „Die Verschiebung (…) wäre eine Maßnahme, mit der gleichzeitig der Zweck der Vermeidung von Todesfällen durch eine erhebliche Verringerung des Ansteckungsrisikos einhergeht und die wirtschaftlichen Auswirkungen würden gemindert werden, die würde ein höheres Wohlbefinden hervorrufen“, so die Studie abschließend. – TF

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