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Aus Sicherheitsgründen wurde der Zugang zum Weltkulturerbe Risco Caido gesperrt

Wie lange der Zugang gesperrt ist, ist noch offen.

Artenara – Das Cabildo de Gran Canaria hat die Besuche des Weltkulturerbes Risco Caido on Artenara verboten. Der Grund für das Besuchsverbot sind diverse Steinabgänge an den Hängen von Risco Caido. Es haben sich mehrere Felsen von „beträchtlicher Größe“ gelöst und sind in die Tiefe gestürzt. Ein Besuch sei daher zu gefährlich. Schäden an Risco Caido wurden nicht festgestellt. Auch gab es keine Personenschäden durch die Felsabgänge.

Neben des Besuchsverbotes wurde auch die darunter liegende Straße gesperrt, die Durchfahrt ist derzeit also nicht möglich. Die Felsen lösten sich am vergangenen Wochenende und es wurde umgehend eine Notfalldiagnose des Bergmassivs eingeleitet. Nachdem diese Diagnose abgeschlossen ist, werden entsprechende Stabilisierungsmaßnahmen eingeleitet. Diese Art von Arbeiten finden allerdings schon länger an Risco Caido statt, sind also etwas Normales.

Man will nun aber auch prüfen, ob es weitere Möglichkeiten gibt, Risco Caido nachhaltig zu schützen.

Risco Caido hat grundlegende Probleme bei der Stabilität. Der Tuffsand des Bergmassivs ist nicht das beste Material für die Stabilität. Viele Felsen sind porös und es muss viel Geld in die Hand genommen werden, um das Weltkulturerbe zu schützen. Es werden immer wieder diverse Maßnahmen ergriffen, um die Zerstörung von Risco Caido zu verhindern. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Risco Caído und die Montañas Sagradas wurden zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt, vom 07.07.2019

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