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Das Jahr 2022 endete mit 74 Todesopfern duch Badeunfälle auf den Kanaren

Gran Canaria liegt mit 21 Opfern leider an der Spitze.

Kanarische Inseln – Wie die Plattform „Canarias, 1500km de Costa“ mitteilt, sind im vergangenen Dezember auf den Kanarischen Inseln 8 Menschen in den Gewässern ertrunken. Zudem gab es 14 weitere Badeunfälle auf den Inseln, davon befanden sich eine Persoen in kritischem Zustand, zwei schwer verletzt, sechs mittelschwer und drei Personen leicht, zudem konnten zwei ohne Verletzungen geborgen werden.

Mit diesen neuen Daten ist die Gesamtzahl der auf den Kanaren ertrunkenen Menschen im Jahr 2022 auf 74 gestiegen. Die Gesamtzahl aller Wasserunfälle liegt demnach bei 199. Verglichen mit dem Vorjahr (2021) gab es eine Steigerung von 16 % bei den Todesfällen, schaut man zurück in das Jahr 2020 gab es sogar eine Steigerung von 43 %, wobei man berücksichtigen muss, dass die beiden verglichenen Jahre stark durch die Corona-Pandemie beeinflusst waren. Insgesamt sind 85 % aller Badeunfälle auf Leichtsinn zurückzuführen, was auch das Ignorieren der Beflaggung an den Stränden inkludiert. Im Scnitt atsrben also 6 Menschen pro Monat auf den Kanaren durch Badeunfälle.

Nach Inseln liegt Gran Canaria zum Jahresende bei den Todesfällen leider vorn, hier gab es im Jahr 2022 insgesamt 21 Todesfälle. Teneriffa folgt mit 20 und Fuerteventura mit 16. Lanzarote meldet 9 Opfer und La Gomera 5. Auf La Palma gab es zwei Opfer und auf El Hierro gab es ein Todesopfer, die kleinste Insel La Graciosa meldete keinen tödlichen Badeunfall. 75 % aller Opfer waren aus dem Ausland: Polen (3), Deutschland (7), Vereinigtes Königreich (1), Holland (1), Norwegen (2), Irland (1), Portugal (1), Sahara (1), Italien (2), Argentinien (1), Schweden (3), Kolumbien (1) und andere Länder (5).

72 % aller tödlichen Unfälle ereigneten sich in den Nachmittags- und Abendstunden, 23 % in den Morgenstunden und 5 % gar mitten in der Nacht. 47 % aller tödlichen Unfälle ereigneten sich direkt an Stränden, 35 % in Hafengebieten und 6 % in Schwimmbädern. An den natürlichen Meerwasser-Seen gab es 12 % der Unfälle. Der größte Anteil an Unfällen eregnete sich bei schlechten Wasserbedingungen und als rote Flaggen gehisst waren!

80 % aller Opfer waren männlich, und damit 20 % weiblich. In der Altersgruppe über 60 gab es mit 37 % die meisten Opfer. 69 % aller Opfer waren Badegäste, 8 % Fischer und 8 % Wassersportler, hingegen 7 % waren Taucher und die restlichen 8 % konnten keiner dieser Gruppen zu sortiert werden. – TF

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