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Heute nahmen Zehntausende an den Demos gegen den Tourismus teil

In Las Palmas waren es rund 14.000, laut Polizei.

Kanarische Inseln – Heute fanden überall auf den Kanarischen Inseln die Demonstrationen gegen den Tourismus statt, so auch in Las Palmas de Gran Canaria (VIDEO). Das Motto der Demonstrationen lautete „Die Kanaren haben Grenzen“. Die Menschen haben diverse Forderungen damit gegenüber der Politik kundgetan, so beispielsweise eine Limitierung des Tourismus im Ganzen, aber auch ein neues Aufenthaltsgesetz oder ein Umdenken bezüglich des Wirtschaftsmodells.

Neben den Demonstrationen auf den Kanarischen Inseln gab es aber auch welche in Madrid, Barcelona, Palma de Mallorca, Málaga, London und Berlin. Natürlich waren die internationalen und nationalen Schauplätze sehr klein, im Vergleich zu denen auf den Kanaren.

Bezüglich der Demonstrationsteilnehmer gibt es verschiedene Angaben, wären die Veranstalter immer von Zehntausenden Sprachen, kalkulierte die Polizei anders. So waren es, laut Polizei, in Las Palmas rund 14.000 Menschen, in Santa Cruz de Teneriffa etwa 30.000 Menschen. In beiden Hauptstädten sprachen die Veranstalter von je 50.000 Teilnehmern. Auf Lanzarote kamen rund 9.000 Menschen zusammen und auf Fuerteventura waren es laut Polizei gut 2.800 Menschen. La Gomera verbuchte 300, La Palma 250 und auf El Hierro waren es 120 Menschen.

Bei allen Demonstrationen war eine Personengruppe besonders stark vertreten, die besonders jungen Menschen, danach folgten die Personen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren. Diejenigen dazwischen waren kaum anwesend. Bei der Demo in Las Palmas wurde auch die kanarische Unabhängigkeitsflagge (die mit den 7 Sternen) in großer Anzahl gesehen. Es gab aber auch Flagge für Palästina, die Südsahara und einige Ikurriña-Flaggen. Zudem wurden visuelle Montagen gegen die NATO gezeigt.

Das waren die skandierten Forderungen

Die Teilnehmer skandierten Parolen, die im Wesentlichen darauf abzielten, eine Begrenzung des Tourismus, mehr Wohnraum für die Bewohner, angemessene Mietpreise und auch Vorschriften zur Begrenzung der Einreise ausländischer Einwohner zu fordern. Ähnliche Botschaften waren auf den Bannern zu lesen.

Rechnet man alle Teilnehmer bei allen Demos zusammen, war es eine der größten Demonstrationen in der kanarischen Geschichte überhaupt. Zwischenfälle wurden keine gemeldet.

Doch was wird die Politik nun daraus machen, wird man den Menschen ein Gehör geben und Dinge wirklich ändern, oder wird wieder nur geredet und letztendlich doch nichts umgesetzt? Die Zeit wird es letztendlich zeigen. – TF

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