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Müssen Landwirte auf den Kanaren rund 200.000 Kilo Kartoffeln vernichten?

Billige Importe aus Ägypten machen den Bauern das Leben schwer.

Kanarische Inseln – Nachdem es im letzten Jahr eine Kartoffelkrise auf den Kanaren wegen eines massiven Mangels an Kartoffeln gegeben hatte, gibt es aktuell einen viel zu hohen Überschuss auf dem Markt. Dies führt nun zu einer anderen Krise, in der Landwirtschaft. Denn die Bauern stehen vor dem Problem, dass bei mangelnder Abnahme Tausende von Kilos vernichtet werden müssen. Das Schlimmste für die Bauern daran ist, dass die Ernte ohnehin schon nicht besonders gut war, die Dürre hat den Pflanzen zugesetzt, doch die Schwemme an billigen Importen aus Ägypten drückt die Preise extrem.

Die Zwischenhändler versuchen aufgrund der Schwemme an billigen Kartoffeln aus Ägypten die Preise so weit zu drücken, dass die Landwirte auf den Kanaren nichts mehr daran verdienen würden. Der Preis liegt aktuell unter den Produktionskosten. Daher müssen die Landwirte nun schauen, ob man die derzeitigen 200.000 Kilo Kartoffeln in Kühlhäusern einlagert oder diese letztendlich einfach vernichten muss. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Kartoffelkrise auf den Kanarischen Inseln entspannt sich leicht, vom 17.10.2023

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