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Zoff bei Ratssitzung in Mogán wegen geschlossener Gastronomiebetriebe in Puerto Rico

Nach der Sitzung gab es auch wieder einen Protest.

Lesedauer 2 Minuten

Mogán – Heute fand in der touristischen Gemeinde im Süden von Gran Canaria die ordentliche Ratssitzung statt; an dieser nahm die Bürgermeisterin, Onalia Bueno, nicht teil. Der NC-Sprecher, Juan Manual Gabella, geriet deshalb auch mit der stellvertretenden Bürgermeisterin, Mencey Navarro, in einen Konflikt. Denn an der Sitzung nahm auch der Geschäftsmann Pablo González sowie einige Mitarbeiter als Publikum teil. Es handelt sich dabei um die von den Sanktionen betroffenen Gastronomiebetriebe von Puerto Rico. Gabella warf Onalia Bueno einen „Mangel an Mut“ vor, da sie nicht anwesend war, nur damit „sie ihr Gesicht nicht zeigen muss“.

Die NC wollte mehr Details zu den Sanktionen, die gegen diese alteingesessenen Restaurants verhängt wurden, erhalten. Dies hat immerhin zur Schließung von fünf Lokalen geführt, worin 20 Mitarbeiter beschäftigt waren. Auf Protestbannen am Strand hieß es jedoch, dass 50 betroffen seien.

Mencey Navarro versuchte sich zu erklären, denn die Gemeinde sah sich „nach mehr als 10 Beschwerden einer Anwohnerin bezüglich Lärmbelästigung gezwungen, zu handeln“. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass die „beiden betroffenen Lokale nicht einmal über eine Erstlizenz zur Eröffnung verfügten“, dies, obwohl die Lokale nun schon seit 50 Jahren geöffnet waren.

Dieser Verstoß führte zu den zwei Sanktionen in einer jeweiligen Höhe von 22.500 Euro und zur Anordnung der Schließung der zwei Lokale „Gran Canaria“ und“El Pirata“. Die Gemeinde war nur zum Handeln bei diesen zwei Lokalen gezwungen, „es war der Geschäftsmann, der die anderen drei aus eigenem Antrieb geschlossen hat“.

Die im Publikum anwesenden Mitarbeiter und Pablo González, Inhaber der fünf Geschäfte, verließen anschließend wütend den Raum und riefen mehrfach „Wie schamlos“! González gab noch an, dass er zusichern kann, dass „diese deutschstämmige Anwohnerin nicht einmal am Strand lebt und seit mehr als einem Jahr nicht mehr in Puerto Rico gewesen ist“. Er ist davon überzeugt, dass „dies eine Ausrede ist, die durch die lokale Regierung gefunden wurde, um gegen das Unternehmen vorzugehen“. Man entrollte nach der Sitzung auch erneut Protest-Transparente vor dem Rathaus von Mogán. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Sanktioniert Mogán Gastrobetriebe aus Eigeninteresse?, vom 01.05.2024

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