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Großprojekt in Las Palmas: Millionen-Investition für den Ausbau des Hospital Insular

Mehr als 6 MIO € werden investiert.

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Las Palmas – Die Gesundheitsversorgung auf Gran Canaria steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln hat eine millionenschwere Investition angekündigt, um das stark ausgelastete Inselkrankenhaus (Hospital Insular) in Las Palmas massiv zu erweitern. Insgesamt werden allein für die detaillierte Planung und die technische Leitung des Großprojekts rund 6.134.561 Euro bereitgestellt. Diese Infrastrukturmaßnahme soll die medizinische Betreuung der Bürgerinnen und Bürger grundlegend modernisieren.

Das zukünftige Gebäude trägt den Namen „Umfassendes Notfall-, Diagnose- und Behandlungszentrum“. Errichtet wird der Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Universitätshochschule Las Palmas (CULP). Das dafür notwendige Grundstück liegt in direkter Nachbarschaft zum heutigen Krankenhauskomplex und wurde vom Inselrat (Cabildo de Gran Canaria) offiziell für dieses Vorhaben abgetreten.

Planungsphase gestartet: Technisches Büro direkt vor Ort

Wie das Regionalministerium in einer offiziellen Erklärung mitteilte, hat die Generaldirektion für wirtschaftliche Ressourcen des kanarischen Gesundheitswesens (SCS) die Vorankündigung für den Dienstleistungsvertrag bereits veröffentlicht. Die Vergabe erfolgt in einem offenen Standardverfahren. Der Vertrag umfasst neben der Ausarbeitung des eigentlichen Basisprojekts auch die umfassende technische Leitung der anstehenden Bauarbeiten.

Um Verzögerungen beim Bau von vornherein zu verhindern, integriert der Vertrag eine strategische Besonderheit: Direkt auf der Baustelle wird ein eigenes technisches Büro eingerichtet. Dieses Büro wird permanent mit Architekten und Ingenieuren besetzt sein. Ziel ist es, die Koordination mit den Technikern des Gesundheitsdienstes (SCS) zu optimieren, bürokratische Prozesse zu beschleunigen und unvorhergesehene Probleme während der Bauphase ohne Zeitverlust direkt vor Ort zu lösen.

Fünf Etagen für eine moderne Medizin-Infrastruktur

Die Dimensionen des neuen Gesundheitszentrums sind beachtlich. Die Pläne sehen den Bau von fünf Stockwerken vor, von denen jede einzelne Etage eine Nutzfläche von etwas mehr als 5.000 Quadratmetern bieten wird. Insgesamt entstehen so über 25.000 Quadratmeter Platz für modernste medizinische Diagnostik und Behandlungen.

Die absolute Priorität des gesamten Projekts liegt auf der vollständigen Verlegung der Notaufnahme. Die aktuellen Räumlichkeiten im Hauptgebäude des Inselkrankenhauses stoßen seit Jahren an ihre Kapazitätsgrenzen. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten ist eine Renovierung oder Erweiterung im bestehenden Trakt unmöglich. Der Umzug in den Neubau löst dieses chronische Platzproblem nachhaltig.

Effiziente Vernetzung und Platz für neue Abteilungen

Für einen reibungslosen Ablauf im medizinischen Alltag wird das neue Zentrum über mehrere Ebenen direkt mit dem bestehenden Hospital Insular verbunden. Diese bauliche Verknüpfung garantiert eine funktionale Kontinuität, sodass Patienten und Personal schnell und barrierefrei zwischen den Gebäudeteilen wechseln können.

Der Neubau bringt zudem eine positive Kettenreaktion für das gesamte Krankenhaus mit sich: Sobald die Notaufnahme und die Diagnostikbereiche in das neue Gebäude umgezogen sind, werden im alten Hauptgebäude enorme Flächen frei. Diese frei werdenden Kapazitäten sollen im Anschluss umfassend umstrukturiert und angepasst werden, um andere medizinische Fachbereiche des Krankenhauses spürbar zu erweitern und zu modernisieren. – MF

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