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Bankia – Filialschließungen sorgen für Angst unter den Anwohnern

Kanarische Inseln – Die Ankündigung der verstaatlichten BANKIA, auf den Kanaren etwa 1/3 der Filialen zu schließen löst viel Besorgnis aus. Die Bürger der kleinen Gemeinden befürchten nun, dass man ohne Filiale im Ort kaum eine Chance hätte, die Finanzen zu regeln, zumal es in den kleinen Orten oft keine gute Internetanbindung für Onlinebanking gibt.

Besonders in Artenara und Tejeda fürchtet man, dass keine Filiale geöffnet bleibt, auch auf der siebten bewohnten Kanareninsel La Graciosa befürchtet man dies, denn dort gibt es lediglich eine einzige Bankfiliale und diese ist von der Bankia.

Laut Unternehmensangaben wird jedoch genau geprüft, welche Filialen geschlossen werden und welche nicht. Zudem sei es in anderen Regionen von Spanien auch schon zu Lösungen mit Teilschließung gekommen. Bedeutet also, dass eine Filiale nur noch an 2 oder 3 tagen die Woche geöffnet hat. In den Regionen Segovia und La Rioja wurde dies bereits erfolgreich umgesetzt.

Tatsächlich ist die ein sinnvoller Ansatz, auch wenn die Menschen dann keine tägliche Verfügbarkeit der Bank vor Ort haben, bleibt ihnen wenigstens eine lange Auto- oder Busfahrt erspart, zudem ist man solche Öffnungszeiten hier auf den Inseln auch aus anderen Bereichen gewohnt (Post z.B.). – CK

Weitere Artikel zum Thema:
Bankia schließt 54 Standorte auf den Kanaren – 167 Angestellte betroffen, vom 03.09.2013

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