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Einbrüche stark angestiegen, Verbrechensrate jedoch rückläufig

Bild Info: Die Polizei hat insgesamt weniger Arbeit als noch im Jahr 2012. Bild: Archiv

Kanarische Inseln – Das Innenministerium hat die Verbrechensstatistik für die ersten sechs Monate des Jahres 2013 vorgelegt. Aus der Statistik geht hervor, dass die Zahl aller Verbrechen auf den Kanaren, zusammengerechnet, um 3,1% gesunken ist, im Vergleich zu den ersten sechs Monaten von 2012. Trotzdem gibt es einige Bereiche, die einen „Boom“ erleben. So ist die Zahl der Einbrüche um 8,1% gestiegen und kleinere Diebstähle sind ebenfalls angestiegen, hier waren es 6,2%.

Verglichen mit ganz Spanien kann man auf den Kanaren froh sein, denn die Verbrechensrate ist stärker gesunken als im Rest des Landes (-2,7%). Allerdings hat Spanien nicht so hohe Anstiege in den Einbrüchen und bei den kleinen Diebstählen registriert. In ganz Spanien ist die Zahl der Einbrüche „nur“ um 5,3% gestiegen, die kleinen Diebstähle sogar „nur“ um 0,3%.

Beim Drogenhandel ist die Zahl in ganz Spanien um 6,9% gesunken und auf den Kanaren um 4,9%, hier kann es aber auch sein, dass die Polizei nicht so erfolgreich war wie im Vorjahr. Erfreulich ist, dass auch die Zahl der Raubüberfälle gesunken ist, nämlich um 3,2%.

Wenn man die Daten nach Provinzen aufteilt, steht der westliche Teil des Archipels, also Teneriffa, etwas besser dar. Hier sind die Einbruchszahlen nicht so drastisch angestiegen (+ 6,7%) als in der Provinz Las Palmas (+9,5%). Bei den kleinen Diebstählen hat Teneriffa die Nase vorn (+6,6%), die Provinz Las Palmas konnte hier mit 5,9% etwas weniger vermelden. Allerdings ist die Zahl der Drogendelikte in der Provinz Teneriffa um 10,5% gesunken, während die Provinz Las Palmas nur einen Rückgang von 0,5% belegen kann. – TF

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