Business Zirkel von Gran Canaria: Touristische Zonen in Wohnzonen zu wandeln ist ein “schwerer Fehler”

Bild Info: Der Business Zirkel von Gran Canaria vertritt immer eine harte Linie. Bild: Screenshot Webseite Business Zirkel Gran Canaria

San Bartolomé de Tirajana – Nun hat sich auch der Círculo de Empresarios Gran Canaria, also der Businesszirkel von Gran Canaria, zum aktuellen Geschehen in der touristischen Zone von San Bartolomé de Tirajana zu Wort gemeldet. Man bezeichnet die residenziale Nutzung und deren Akzeptanz in touristischen Gebäuden als „schweren Fehler“. Dies steht in einer offiziellen Stellungnahme der Gruppe der größten Unternehmen von Gran Canaria.

In der Stellungnahme wird auch darauf hingewiesen, dass viele Eigentümer gar nicht selbst in den Wohnräumen leben sondern diese sich in einem unlauteren Wettbewerb mit den ansässigen touristischen Unternehmen befinden. Der Vorstandsvorsitzende der Mur Hotels, Romero Mur sagte: „Gran Canaria hat mehr als 50.000 Wohneinheiten seit dem Jahr 2000 verloren, aber der überwiegende Teil dieser Einheiten befindet sich immer noch im Sekundärmarkt“. Zudem bezeichnete er diese Praktiken als „inakzeptabel“.

Der Präsident der Vereinigung, Augustin Manrique de Lara geht sogar noch einen Schritt weiter: „Die Nutzung ohne Zahlung von Steuern ist Raub an der Öffentlichkeit“.

Eine klare Position also von Seiten der größten Unternehmen auf Gran Canaria, das die aktuellen Gesetze so durchgezogen werden sollten. Damit wird eine mögliche Änderung am neuen Tourismusgesetz, die Fernando Clavijo angesprochen hatte eher unwahrscheinlich.

Aber der Business Zirkel vertritt immer klare und starke Positionen. Unter Andere auch bei den Vorschlägen zur Reduzierung der Arbeitslosenquote. – TF

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