In Las Palmas kracht eine Fähre in eine Kaimauer, 13 Verletzte und Treibstoff lief aus

Bild Info: Die Fähre Tamasite Vulcan der Gesellschaft Naviera Armas rammte die Kaimauer des Piers Nelson Mandela. Bild: Screenshot Facebook-Video

Las Palmas – Am gestrigen Abend ist die Fähre Tamasite Vulcan der Gesellschaft Naviera Armas gegen die Kaimauer des Piers Nelson Mandela im Hafen La Luz von Las Palmas gekracht. An Board befanden sich 140 Passagiere. Der Vorfall ereignete sich um 20:00 Uhr, nach ersten Angaben gab es einen totalen Stromausfall auf der Fähre der dazu führte, dass die Steuerung versagte und das Schiff Ziellos in die Kaimauer rammte. Die Fähre war kurz zuvor um 19:45 Uhr gestartet und eigentlich auf dem Weg nach Teneriffa. Durch die Unfähigkeit zu steuern wurde die Fähre von Wind und Wellen erfasst, die schließlich zu dem Unfall führten.

Erste Meldungen über Verletzte gab es am Abend auch, diese wurden mittlerweile bestätigt. 13 Passagiere haben sich Prellungen oder Kratzer zugezogen. Eine Person wurde als mäßig Verletzt eingestuft. Fünf der Passagiere wurden vorsorglich in ein Gesundheitszentrum gebracht.

Auf dem Video und diversen Bilder kann man einen zerquetschten Transporter sehen, der von den herabstürzenden Kaimauer-Steinen begraben wurde. Glücklicherweise befand sich zu dem Zeitpunkt niemand in dem Fahrzeug und auch nicht in der Nähe der Kaimauer.

Nachdem der Strom wieder lief konnte die Fähre mit Hilfe von Schleppern wieder an die Anlegestelle gebracht werden, wo alle Passagiere von board gingen.

Allerdings hat der Unfall wesentliche andere Einflüsse, durch den Zusammenstoß wurde eine Treibstoffleitung des Hafens beschädigt, dieser Treibstoff (60.000 Liter) flossen ins Meer ein entsprechender Notfallplan für Meeresverschmutzung wurde aktiviert, dieser betrifft die gesamte Ostküste des Stadtgebietes von Las Palmas bis nach Telde. Die Meerwasserentsalzungsanlage der Stadt Las Palmas wurde aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. – TF

Video zum Vorfall:

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