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Siam Park Maspalomas: Perez attackiert weiter, Kießling ist zuversichtlich

Bild Info: Wolfgang Friedrich Kießling äußerte sich nach der Pressekonferenz selbst zum Thema. Bild: Screenshot Youtube/MaspalomasAhora

Playa del Inglés – Der Schlagabtausch zwischen dem PP-Bürgermeister aus San Bartolomé de Tirajana, Marco Aurelio Perez und der Regierung von Gran Canaria wegen des Siam Parks Maspalomas geht weiter. Auf einer Pressekonferenz bekräftigte Perez seine vorherigen Aussagen, dass das Cabildo den Bau des Siam Parks behindern will. Seiner Meinung nach sucht der Inselpräsident Antonio Morales (NC) nach einem Weg den Park zu behindern, dies würde aber auch bedeuten „kein Park, keine Investitionen“.

An der Pressekonferenz nahm auch Wolfgang Friedrich Kießling teil, der die 60 Millionen Euro Investieren will. Nach der Pressekonferenz sprach Kießling selbst darüber das die Verzögerungen „nicht gut“ für Investitionen seien. Allerdings stellte er auch fest, dass die archäologischen Funde keine Modifikation an der Planung benötigen und er sei zuversichtlich, dass der Siam Park in „zwei Jahren auf Gran Canaria“ eröffnet werden kann. Er wollte allerdings nicht darauf eingehen wie er die Situation gegenüber dem Cabildo de Gran Canaria beurteilt, er sei „kein Politiker, er versteht davon nichts“.

Im Gegenzug äußerte sich der Minister für institutionelle Zusammenarbeit des Cabildo de Gran Canaria, Carmelo Ramirez (NC) zu den erneuten Anschuldigungen von Perez. Die Anschuldigungen seien „verrückt“ und grenzen schon fast an „Erpressung“.

Letztendlich sei die Verwaltung in San Bartolomé de Tirajana für die Lizenzvergaben verantwortlich, die Verwaltung muss nur umstände mit berücksichtigen die nunmal vorhanden sind.

Der Regierungsrat von Gran Canaria ist stetig bemüht die Konflikte in den Touristischen Gemeinden zu lockern, so auch in diesem Fall. Eine Lösung wurde ja bereits vorgeschlagen, die Fundstätte in den Park integrieren.

Ramirez beschuldigt sogar die Gemeindeverwaltung ein Investitionsvolumen von 1 Milliarde Eoro durch Lopesan zu blockieren indem man den „Plan de Ordenación General del Territorio“ noch nicht abgeschlossen hat. Er fragt sich auch ob „alles Lügen“ sind die Marco Aurelio Perez stetig wiederholt, weil er damit versucht einen Pakt mit der CC auf kanarischer Ebene zu erreichen. Sollte dem so sein müsse die NC „deutlich machen, das man als NC im Cabildi de Gran Canaria immer der Insel Gran Canaria gegenüber verpflichtet ist“.

In der Tat muss man sich wirklich fragen warum der Bürgermeister von San Bartolomé de Tirajana soviel Wind macht, denn sowohl das Cabildo als auch Kießling scheinen davon überzeugt zu sein, dass die Funde keinerlei große Probleme darstellen. – TF

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