Höchste Verteuerungsrate bei Mieten in Spanien: Durchschnittsmiete auf den Kanaren erreicht 749 € pro Monat

Bild Info: Zu vermieten kann man immer mal wieder auf den Straßen an Wohnungen und Häusern lesen, leisten kann man es sich bald nicht mehr. Bild: Screenshot MaspalomasAhora

Kanarische Inseln – Die Mietpreise auf den Kanarischen Inseln sind in den letzten 12 Monaten deutlicher gestiegen, als es im Rest von Spanien der Fall ist. Beide Provinzen verbuchten einen Anstieg von 16% (Teneriffa) bzw. 17% (Las Palmas) und erreichten eine durchschnittliche Miete pro Monat von 749 Euro. In ganz Spanien liegt der durchschnittliche Mietpreis aktuell bei 823 Euro im Monat und der Anstieg der Mieten belief sich in den letzten 12 Monaten um 9%.

In Barcelona zahlt man derzeit die höchste Durchschnittsmiete in Spanien, hier legt man im Schnitt 1.200 Euro im Monat auf den Tisch für eine Wohnung, der Anstieg hier lag bei 6,2% binnen 12 Monaten. Auf den Balearen ist es nicht besser, auch hier zahlt man rund 1.200 Euro im Monat, der jährliche Preisanstieg liegt bei 14%!

In der Hauptstadt Madrid zahlt man immerhin noch rund 1.100 Euro pro Monat und damit rund 10% mehr als vor 12 Monaten.

In wenigen Gebieten sank die durchschnittliche Miete sogar ein wenig, in Extremadura beispielsweise zahlt man derzeit 1,39% weniger Miete als noch vor einem Jahr.

Die durchschnittlichen Mietpreise errechnen sich aus allen angemieteten Wohnungen, also von einer 1-Zimmer-Wohnung bis hin zu einem Haus. Errechnet wurden diese Werte von der Gesellschaft für Vermieter in Spanien.

Wenn man nun den Mindestlohn in Spanien berücksichtigt, der zwischen 800 und 900 Euro im Monat liegt, dann muss man sich fragen, wie lange der steigende Mietpreis überhaupt noch möglich ist. – TF

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