Wind, Wellen, Calima und Kälte das war der Heiligabend auf den Kanaren

Bild Info: Auf der Avenida Maritíma in Las Palmas flogen die Bauzäune durch die Gegend. Bild: lokale Polizei/Twitter

Kanarische Inseln – Die ungünstigen Wetterbedingungen des gestrigen Montags haben auf den Kanaren zu einigen Zwischenfällen geführt. Zahllose Bäume wurden umgeknickt, Laternen brachen ebenso wie die Bäume, zudem gab es in einigen Orten herunterfallende Fassadenteile. Mülltonnen flogen durch die Gegend und landeten ganz woanders, Bauzäune taten es ihnen gleich. In den Häfen von Las Palmas und Lanzarote sind Boote gekentert, die von Wind umgeworfen wurden. Das Meer wurde sehr unruhig, teilweise war auch die Av. Maritima in Las Palmas zur Meer-Seite gesperrt, weil die Wellen dort zu massiv aufschlugen.

Der Wind hatte teilweise Spitzenwerte von bis zu 102 km/h, dieser wurde auf La Gomera gemessen. Auf Gran Canaria gab es Böen zwischen 70 und 80 km/h besonders im Norden der Inseln war es recht windig.

Die Calima aus der Sahara brachte diesmal sehr starke Winde und viel Staub mit, eher ungewöhnlich, auch viel Kälte. Der Wind war gefühlt eiskalt, ein Phänomen, welches eben nicht üblich ist aber vorkommen kann, denn in der Sahara ist derzeit auch Winter.

Glücklicherweise ist der Spuk ab heute vorebi! – TF

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