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Die 2 Kliniken San Roque wurden als Unikliniken Akkreditiert

Bild Info: Auf einer Pressekenferenz sprachen die Verantwortlichen über die Vorteile der Akkreditierung. Bild: Kliniken San Roque

Gran Canaria – Die beiden Kliniken von San Roque in Las Palmas und in San Bartolomé de Tirajana haben die Akkreditierung als Universitätskliniken erhalten. Damit sind die beiden Kliniken die ersten privaten Kliniken auf den Kanarischen Inseln, die diese Universitätsakkreditierung erhalten haben. Möglich ist dies seit dem Jahr 1987, da wurde in Spanien ein neues Gesetz erlassen (Real Decreto 1558/1986).

Im Dezember 2017 wurde der Status der Uniklinik von San Roque beantragt, dazu reichte es nicht aus Dokumente einzureichen. Die Kliniken wurden auch von der Universität Fernando Pessoa Canarias (Las Palmas de Gran Canaria) genaustens überprüft. Auch der kanarische Gesundheitsdienst hat die Krankenhäuser auf das kleinste hin überprüft.

Auf einer Pressekonferenz teilte Dr. Herminia Rodriguez, Vizepräsidentin der Kliniken San Roque, den Erfolg der beantragten Akkreditierung mit. „Mit dieser Akkreditierung vervollständigen wir die Funktion, mit der wir uns als sanitäre Einrichtung engagieren. Neben der Qualitätsunterstützung, die unsere Dienstleistungen in diesen fast hundert Jahren (Anm. d. Red. Alter der Kliniken) geprägt hat, werden wir uns jetzt auch der Lehre und der medizinischen Forschung widmen“, sagte Sie.

Damit ist gemeint, dass nur Unikliniken neue Fachkräfte in Spanien ausbilden können und dies wird nun eben auch in den Kliniken San Roque möglich sein. Studenten und Doktoranden können künftig, ebenso wie Krankenpfleger, Pharmazeuten, Ernährungs- und Diabetes-Spezialisten in den Kliniken betreut werden.

Auch der Forschungsbereich ist besonders relevant, so Dr. Pedro Betancor, medizinischer Direktor der San Roque Kliniken, da man nun „zur Forschung in den Gesundheitswissenschaften beitragen wird und die Aktivitäten der Universitäten mit denen der Gesundheitseinrichtungen besser koordinieren kann“. Er erinnerte auch daran, dass man bereits in den Bereichen Onkologie und diagnostische Bildgebung an Forschungen und Studien beteiligt ist, die von großer Relevanz waren. – TF

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