Die Aprikosen-Ernte im Süden von Gran Canaria fällt geringer aus als üblich, der Grund fehlender Regen im Winter!

Bild Info: Aprikosen wachsen auf Gran Canaria nur in San Bartolomé de Tirajana, auch auf den anderen Kanaren ist diese Frucht nur selten vertreten. Bild: Archiv

San Bartolomé de Tirajana – Die Landwirtschaft auf Gran Canaria beginnt auch die Auswirkungen des mangelnden Regens aus dem vergangenen Winter zu spüren. So ist die diesjährige Aprikosen-Ernte in San Bartolomé de Tirajana wohl nicht so ertragreich wie sonst üblich. Die Landwirte rechnen mit einer Gesamtmenge von 150.000 bis 160.000 Kilo, im Vorjahr waren es 180.000 Kilo. Die Ernte begann im April 2019, es stehen noch zwei spätere Sorten (Canine und die Late Red) zur Ernte aus.

Der zuständige Stadtrat der Gemeinde und Techniker für Landwirtschaft sagte gegenüber der Tageszeitung Canarias7, dass die bisher geernteten Früchte zwar einen guten Geschmack und auch ein gutes Kaliber vorweisen, aber es seien insgesamt weniger gewesen, am Ende wird die Ernte „etwas niedriger ausfallen als die letzten Jahre, und zwar aufgrund des fehlenden Regens in der Winterperiode, denn dann produziert der Aprikosenbaum mehr Früchte und noch höhere Qualität“.

Der Zeitplan der Ernte sei nicht beeinflusst, so wird man in den Geschäften auf den Kanarischen Inseln noch bis etwa Ende Juni oder Anfang Juli Aprikosen von Gran Canaria kaufen können.

In den Gebieten von Fataga (seit den 50er Jahren), Tunte, Hoya Grande, Manzanilla, La Hoya und Cercados de Araña werden auf etwa 20 Hektar Aprikosen angebaut, das ist praktisch das einzige Gebiet auf der Insel und im Schnitt werden pro Jahr um die 200.000 Kilo geerntet. – TF

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