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Gestern wurden 6 Tonnen tote Fische im Süden von Gran Canaria an den Stränden eingesammelt

Bild Info: Am gestrigen Donnerstag musste die Stadtreinigung von San Bartolomé de Tirajana erneut tote Fische an den Stränden einsammeln. Bild: Screenshot Television Canaria

Maspalomas – Auch am gestrigen Donnerstag wurden wieder Tonnenweise kleine Fische an die Strände von Maspalomas und Playa del Inglés angespült. Laut Angaben der Stadtreinigung wurde in den frühen Morgenstunden des gestrigen Donnerstages die unglaubliche Menge von 6 Tonnen Fisch vom Strand eingesammelt. Experten sind derweil damit beschäftigt herauszufinden warum so viele kleine Fische angespült werden.

Eine erste Theorie die durch die sozialen Netzwerke kursiert kann dabei schon ausgeschlossen werden, die Wasserqualität ist in einem guten Zustand. Es gibt keine Verunreinigungen die ein solches Verhalten und Massensterben erklären würde.

Fischer geben zu bedenken, dass man im Süden der Inseln einige Thunfisch-Schulen beherbergt hat, diese greifen die kleineren Fische an, es könnte also auch daran liegen. Viele Fischer erleben, dass besonders Thunfische und Wale diese kleinen Fische attackieren, es ist deren natürliche Futterquelle und davon gibt es vor der Küste im Süden von Gran Canaria reichlich. Wenn sich diese Fische bedroht fühlen schwimmen sie in großer Zahl Richtung Land, dort könnte dann Sauerstoffmangel zu entsprechendem Verhalten und letztendlich Tod führen.

In jedem Fall wird das Verhalten der kleinen Fische vor der Küste weiter untersucht, um zu bestätigen, dass es sich bei den Ereignissen um natürliche Vorgänge handelt. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Wieder tausende tote Fische an den Stränden von Maspalomas, vom 03.01.2019

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