Immobilienpreise erreichen Niveau von 2011 – In diesem Jahr 5% Preissteigerung erwartet

Bild Info: Das Portal pisos.com analysierte jünst die Preise, in San Bartolomé de Tirajana sind die Immobilien auf den Kanarischen Inseln mit Abstand am teuersten. Bild: Pisos.com (Screenshot)

Kanarische InselnWohnraum ist auf den Kanarischen Inseln derzeit so teuer geworden wie nirgendwo sonst in Spanien, wenn man die Verteuerungsrate betrachtet. Derzeit liegen die Immobilienpreise im Insel-Durchschnitt bei 1.512,50 Euro pro Quadratmeter, wenn man eine Immobilie kaufen will. Das entspricht 20% mehr als im Jahr 2014, der Preisunterschied pro Wohnung liegt damit bei etwa 18.000 Euro, verglichen zu vor fünf Jahren. Allmählich „erholen“ sich die Immobilienpreise wieder und sind nun auch fast auf dem Niveau von 2011, damals kostete ein Quadratmeter im Durchschnitt 1.534 Euro, davon sind wir nicht weit weg und Experten glauben, das Wohnraum in diesem Jahr etwa 5% teurer werden wird, damit wären wir dann wieder beim Niveau von 2011.

Im ersten Quartal 2019 stiegen die Immobilienpreise bereits um 1,9% verglichen mit dem letzten Quartal 2018. Allerdings ist die Preisentwicklung auf den Inseln auch unterschiedlich, besonders am Alter der Immobilien wird dies sichtbar. Neuere Immobilien, die jünger sind als 5 Jahre werden zwar für einen höheren Quadratmeterpreis (1.604,30 Euro) angeboten, blieben aber im Preis stabil, hingegen werden ältere Immobilien, die mehr als fünf Jahre existieren deutlich teurer. Der aktuelle Preis dort liegt „nur“ bei 1.510,30 Euro pro Quadratmeter, dies entspricht einer Preissteigerung von 5% zum Vorjahr!

Vergleicht man die Provinzen der Kanarischen Inseln untereinander, so ist deutlich zu sehen, das es in der Provinz Las Palmas teurer ist (1.607,70 Euro pro Quadratmeter) als in der Provinz Santa Cruz (1.407,90 Euro pro Quadratmeter).

Die teuersten Immobilien stehen derzeit im Übrigen in San Bartolomé de Tirajana, dort wird im Durchschnitt ein Quadratmeterpreis von 2.066 Euro verlangt. Adeje auf Teneriffa folgt mit einem Durchschnittspreis von 1.988 Euro pro Quadratmeter.

Am billigsten kommt man in Ingenio weg, dort zahlt man im Schnitt 938,30 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Los Realejos auf Teneriffa, dort liegt der Durchschnittspreis bei derzeit 960 Euro pro Quadratmeter.

Das Immobilienportal pisos.com hat neben diesen ganzen zahlen auch ermittelt, ob es Sinnvoll wäre ein neues Haus zu bauen oder eher ein altes zu kaufen und dieses dann zu sanieren. In Durchschnitt in ganz Spanien macht es Sinn ein altes Haus zu kaufen und dieses zu sanieren, dadurch würde man sich in etwa 40% der Kosten sparen. Allerdings sieht dies auf den Kanarischen Inseln genau andersherum aus, denn eine durchschnittliche Wohnfläche von 90 Quadratmeter kostet im Falle eines Neubaus rund 137.160 Euro bei einer alten Wohnung die saniert wird, würde man nach derzeitigem Stand auf etwa 144.600 Euro Kosten kommen.

Was bedeuten diese Zahlen letztendlich für einen Interessenten?
Das hängt ganz davon ab, was man sucht und was man sich wünscht. Eines ist klar, je länger man derzeit wartet, auf das „perfekte“ Angebot desto wahrscheinlicher wird es sein, dass die Preise weiter steigen. Besonders in den touristisch geprägten Zonen der Inseln, dort wo die meisten hin möchten, weil es einfacher ist dort zurechtzukommen, steigen die Preise rasant an. – TF

Weitere Links zum Thema:
Canarias Immobilien ist auf den Süden von Gran Canaria spezialisiert

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