Klimawandel: Klimanotstand auf den Kanarischen Inseln ausgerufen

Bild Info: Die Regierung der Kanaren hat den Klimanotstand ausgerufen. Bild: ACFI Press

Kanarische Inseln – In der gestrigen Sitzung des Parlamentes der Kanarischen Inseln wurde der „Klimanotstand“ für die Kanaren ausgerufen. Bei dieser Maßnahme handelt es sich um ein Instrument der Regierung der Kanaren, den Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu koordinieren, denn die Kanarischen Inseln zählen zu den Orten auf der Welt die besonders empfindlich auf diese Änderungen reagieren. „Verschiedene Szenarien sind ja auch schon spürbar“, so die Regierung.

Mit dieser Billigung des „Klimanotstandes“ am Freitag wird das kanarische Gesetz über Klimawandel gestrafft, darin heißt es, dass eine „volle Unabhängigkeit beim Eigenbedarf an Strom durch erneuerbare Energie angestrebt wird“.

Angel Victor Torres nebst allen Ministern sprachen nach der Parlamentssitzung mit der Presse. Er sagte, dass dieses Gesetz auch darauf abzielt die Emission von Schadgasen weiter zu reduzieren und Mechanismen zur Kohlenstoffabsorption in physischen Medien zu implementieren. Ebenso wird die Forschung zum Thema Klimawandel stärker unterstützt. Torres sagte weiter, „es gibt keinen Zweifel daran und es ist völlig bewiesen, dass die Brände und deren Ausbreitung mit dem Klimawandel zusammenhängen“. Eine Ohrfeige in Richtung VOX.

Torres bedauert auch, dass die Bürger der Kanarischen Inseln bereits Zeuge der Auswirkungen des Mülls im Meer geworden sind. Immer mehr Schildkröten werden tot angespült, diese sterben an Plastikverunreinigungen im Meer, das beweist „das wir etwas überhaupt nicht gut machen“, so Torres abschließend. – TF

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