Mord mit anschließendem Selbstmord in Agüimes?

Bild Info: Die Guardia Civil übernimmt die Ermittlungen in dem Fall. Bild: Guardia Civil

Agüimes – Laut einem Bericht der Guardia Civil wurden in der Calle Tamabada in Cruce de Arinaga zwei Leichen gefunden, die eines Mannes im Alter von 47 Jahren und die einer Frau im Alter von 38 Jahren. Gefunden hat die beiden Toten die Tochter der Frau, beide wurden erschossen. Sie machte sich Sorgen um die Mutter, nachdem sie einige Zeit nichts von Ihr gehört hatte und brach mit einem Nachbarn die Tür der Wohnung auf. Laut weiteren Angaben der Guardia Cvil liegt hier wohl ein Mord mit anschließendem Selbstmord vor.

Die Frau stammte aus Kolumbien und lebte schon jahrelang in Agüimes, der mutmaßliche Mörder, stammte ursprünglich auch aus Agüimes, er war in der Nachbarschaft unter dem Namen Martel oder Conguito bekannt, will die Tageszeitung Canarias7 erfahren haben. Als Ingenieur arbeitete er seit 20 Jahren bei der gleichen Firma in Cruce de Arinaga, er hatte zwei Kinder aus einer früheren Ehe. Berichte über sexuelle Gewalt liegen zu dem Mann nicht vor, auch andere polizeiliche Auffälligkeiten gibt es in seiner Akte nicht. Allerdings scheint das Paar vor Kurzem die Trennung eingeleitet zu haben, mehr ist dazu jedoch nicht bekannt.

Die Schrotflinte, die als mutmaßliche Waffe für den Mord und anschließenden Selbstmord verwendet wurde, durfte im Haus sein, denn der Mann besaß wegen der Jagd eine Waffenlizenz dafür.

Am gestrigen Abend wurden die Leichen in das forensische Institut der Universität Las Palmas gebracht um durch eine Autopsie die genauen Tatumstände besser bestimmen zu können. – TF

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