Weitere Windparks in Jínamar geplant – Privatwirtschaft & Cabildo teilen sich die Kosten

Bild Info: Windkraft wird auf Gran Canaria stetig und konsequent ausgebaut. Das macht auf der Insel auch Sinn. Bild: Archiv

Gran Canaria – Die Regierung von Gran Canaria hat bekannt gegeben, das man mit der Tinojai Gruppe eine Vereinbarung über weitere Windparks in Jínamar getroffen hat. Die Kosten für den Bau der Windparks in diesem Gebiet sollen zu gleichen Teilen von der Firma und vom Cabildo de Gran Canaria getragen werden. Insgesamt geht es um zwei Windparks, die getrennt voneinander geplant wurden aber aufgrund der Vereinbarung zu einem Projekt werden sollen. Beide Anlagen sollen auf koordinierte Weise genutzt werden, um effizient zu sein.

Der für Energie zuständige Minister auf Gran Canaria, Raúl García Brink sagte dazu, „diese Zusammenarbeit wird für beide Seiten eine vorteilhafte Nutzung bedeuten, wodurch sowohl die Anfangsinvestitionen für den Bau und die Inbetriebnahme der Anlagen als auch die daraus resultierenden Folgekosten gesenkt werden“. Es dient als gutes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen der privaten Wirtschaft und der öffentlichen Hand.

Der Windpark, der vom Cabildo de Gran Canaria bereits in der Planung vollständig abgeschlossen ist, soll eine Jahresleistung von etwa 21.000 MW erreichen, dies entspricht dem verbrauch für 7.000 Haushalte. Hinzu kommt dann ja nun noch der Windpark der Tinojai Gruppe, dazu gibt es bisher noch keine genauen Angaben. In jedem Fall ist klar, der Ausbau der erneuerbaren Energien geht auf Gran Canaria stetig voran. – TF

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