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Aussage bezüglich des Waldbrandes im Sommer 2019 auf Gran Canaria verweigert
Bild Info: So sah es nach dem Feuer aus. Bild: Canarias7

Aussage bezüglich des Waldbrandes im Sommer 2019 auf Gran Canaria verweigert

Las Palmas – Yeray Hernández Santana und José Antonio Santana Puga, die letzten beiden Präsidenten der Heredad de Aguas de Arucas y Firgas (HAAF) haben vor dem Ermittlungsgericht in Las Palmas von Ihrem Recht Gebrauch gemacht, zu dem Waldbrand aus dem vergangenen Sommer keine Aussage zu machen. Die Staatsanwaltschaft hatte die beiden Präsidenten in dem Ermittlungsverfahren vorgeladen.

Laut den Ermittlungsergebnissen, ist eine Stromleitung, die in die Verantwortung von Heredad de Aguas de Arucas y Firgas (HAAF) gefallen war, für den Waldbrand, der in Valleseco begann verantwortlich. Es muss nun geklärt werden, ob der Waldbrand durch angelnde Wartung der Leitung oder auf einen zufälligen Unfall zurückzuführen ist.

Allerdings will man der Staatsanwaltschaft weiterhelfen, indem man Mitarbeiter von Sub-Unternemen benennt, an die die Wartungsaufträge vergeben wurden. Dafür soll das Unternehmen Electrimega SL einen Vertrag bekommen haben. – TF

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