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Gran Canaria Ausflug – Barranco de los Cernícalos
Bild Info: Wasserfälle im Barranco - BILD: IGC

Gran Canaria Ausflug – Barranco de los Cernícalos

Gran Canaria bietet mehr als nur Strand und Sonne, die Insel bietet auch atemberaubende Landschaften und endlose kleine Ecken, die es zu erkunden gilt. Wir haben eine weitere dieser Ecken erkundet und möchten Ihnen hier, in diesem regionalen Blogeintrag über Gran Canaria, über das Barranco de los Cernícalos etwas berichten. Jeder der die Natur schätzt und auch deren Ruhe, der sollte sich diesen Ort für einen Besuch aussuchen. Allerdings ist etwas Vorsicht geboten, denn direkt nach starken Regenfälle sollte man das Barranco de los Cernícalos nicht aufsuchen, ebenso ist sehr gutes Schuhwerk hilfreich, etwas Verpflegung und am besten auch eine Kamera. Ganz unten finden Sie unsere Galerie 😉

So kommt man zum Barranco de los Cernícalos

Die Anfahrt zu dem Barranco de los Cernícalos ist recht einfach, man kann an einem Picknickplatz parken, der sich letztendlich am „Eingang“ des Barranco de los Cernícalos befindet. Die genauer Koordinaten haben wir auf diesem Link gespeichert (Google Map öffnen). Von dort aus führt eine Straße direkt zum Eingang des Barranco de los Cernícalos, man schlendert noch an ein paar Häuschen vorbei und dann geht es los. Zunächst hat man kleinere Trampelwege mit leichten Kiesen und Steinen, das ist noch recht einfach zu laufen. Wenn man die Wasserläufe entdeckt, ist auch ein alter Brunnen nicht mehr weit. Steht man vor diesem Brunnen, dann muss man sich links davon orientieren und dem Wasserlauf folgen. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Denn die Trittflächen sind teilweise recht schmal und es geht steil hinunter, sollte man daneben treten. Anschließend kommen wieder ein paar Feldwege.

Sobald man die Wege hinter sich gebracht hat, ist man im eigentlichen Barranco de los Cernícalos angekommen. Es wird deutlich grüner und man steht in einem Wald, dieser bietet verschiedene Bäume und Pflanzen, manchmal muss man auch durch ein Bambusdickicht durch. Da es aber ein offizieller Wanderweg ist, wird dieser zumindest für eine Person immer aufgearbeitet, sodass man problemlos nacheinander hindurchkommt. Im gesamten Barranco de los Cernícalos folgt mal letztendlich einem kleinen Bach, daran findet man immer wieder kleine Wasserfälle und schneller Bachläufe. Ab und an muss man den Bach auch überqueren, dafür wurden kleine Brücken im ganzen Barranco „installiert“, dies macht es recht bequem.

Manchmal passiert man in dem Barranco de los Cernícalos allerdings auch Hindernisse, die es etwas anstrengender machen. Es gibt umgeknickte oder sehr schief gewachsene Bäume, da muss man sich dann entweder hinüberbewegen oder unten drunter durch. Aber auch dies funktioniert. In manchen Fällen trifft man auch auf größere Felsen, manchmal muss man drumherum und manchen gibt es Aussparungen, sodass man drüber klettern kann. Immer wieder landet man in kleineren Lichtungen oder Bereichen, die fast dazu einladen ein Picknick zu machen, direkt am Bach, könnte schön sein. Wir haben aber zu wenig Zeit gehabt und mussten weiter wandern.

Die Wasserfälle im Barranco de los Cernícalos

Gabelung im Barranco, anklicken zum Vergrößern!

Es gibt letztendlich zwei größere Wasserfälle in dem Barranco de los Cernícalos, diese waren auch jetzt im Mai/Juni noch gut mit Wasser aktiv. Es lohnt sich also auch im Frühsommer noch das Barranco zu besuchen, der letzte Regen war schließlich auch schon eine Zeit her. Allerdings gibt es einen „Trick“, denn man kann nicht beide Wasserfälle auf einer „einfachen“ Tour erreichen. Es gibt eine Gabelung, die man nicht auf den ersten Blick erkennen kann. Daher ein gesondertes Hilfebild. Wenn Sie diese Gabelung erreichen, das passiert nach ca. 2–3 Kilometer. Anschliessend können sie sich entscheiden, ob Sie erst den kleinen oder gleich den großen Wasserfall ansteuern wollen. Die Gabelung ist unscheinbar, aber es gibt diese Art Gabelung nur ein mal. Sobald sich rechts vom Weg „Stufen“ zeigen und es Felsig wird, dann können Sie abbiegen. Aber auch hier gilt wieder Vorsicht, denn dieses Teilstück hat es in sich, es wird steil, steinig und auch rutschig. Man muss also gut aufpassen.

Der kleine Wasserfall

Wir haben aber zunächst den kleinen Wasserfall besucht, da wir es auch nicht besser wussten 😉 Wir sind also dem Weg einfach gerade gefolgt und kamen immer tiefer in das Barranco de los Cernícalos, es wurde auch feuchter und etwas „frischer“. Am Wasserfall angekommen dachten wir zunächst, das wir unser Ziel erreicht haben, denn wir wollten eigentlich den großen Wasserfall bestaunen. Dann ist uns aufgefallen, dass im oberen Teil Menschen unterwegs waren und wir sind zurück, dabei entdeckten wir die zuvor genannte Gabelung. Eine kurze Pause zuvor am kleinen Wasserfall war aber dennoch drin. Man kann von dort aus auch extrem steil nach oben klettern. Allerdings nicht direkt am Wasserfall, sondern ein kleines Stück weiter davor, allerdings ist dies noch unsicherer, als der genannte Weg, aber wir haben Menschen dabei beobachtet.

 

Als wir den steilen Weg dann oben abgekommen waren, waren wir recht erschöpft, denn dieses Teilstück war doch wirklich anstrengend. Man befindet sich dann auf einer Art Plato, dort folgt man den Wegen, bis es an einer stelle nach link wieder hinunter in das Barranco de los Cernícalos geht. Auch dort zeigte sich wieder ein sehr schmaler Trampelpfad direkt am Felsen entlang, nach link runter ging es steil Bergab, also auch an dieser Stelle war wieder Vorsicht geboten. Wieder im Barranco de los Cernícalos angekommen hat man gleich wieder den Bach vor Augen und eine Brücke, man muss dann eigentlich nur noch diesem Weg folgen. Man kann nicht anders und kommt automatisch irgendwann ans Ziel, der große Wasserfall. Es lohnt sich wirklich, denn man vermutet kaum, dass ein solches Schätzchen in den Tiefen eines Barrancos auf Gran Canaria versteckt sein könnte.

Fazit zum Barranco de los Cernícalos

Alles in Allem waren wir mit dieser Tour gute 5 Stunden beschäftigt, ohne Anfahrt. Allerdings mit kleinen Pausen und Dokumentation erstellen. Schneller wird es sicherlich, wenn man weniger Pausen macht (ist aber teilweise einfach notwendig) und keine Dokumentation erstellt. Aber wir raten einfach dazu, damit man nicht zu Hetzen beginnt, etwa 8 Stunden inkl. Anfahrt und Abfahrt einzurechnen.

  • Startpunkt - Picknickplatz
  • Wasserlauf kuenstlich
  • Wasserlauf
  • Alter Brunnen auf dem Rueckweg
  • schmaler Weg am Wasserlauf
  • Ausblick in die Berge
  • Ausblick zum Meer
  • Blumen im Barranco
  • Bambuswald
  • Bach
  • Bruecken im Barranco
  • Wasserlauf - Bach
  • gekippte Baeume
  • Hindernisse auf dem Weg
  • Wasserfaelle im Barranco
  • schmaler Weg zum grossen Wasserfall
  • grosser Wasserfall
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