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Dringende Maßnahmen zur Eindämmung der kalifornischen Königsnatter gefordert!
Bild Info: Kalifornische Königsnatter - BILD: Archiv

Dringende Maßnahmen zur Eindämmung der kalifornischen Königsnatter gefordert!

Kanarische Inseln – Das Instituto de Productos Naturales y Agrobiología (INPA)-CSIC hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der es heißt, dass die kalifornische Königsnatter in allen Lebensräumen und auf allen Inseln der Kanaren eine massive Ausbreitung erreichen kann. 1998 wurde diese Spezies das erste Mal in der natürlichen Umgebung auf Gran Canaria entdeckt. Seitdem hat diese Schlange ihren Lebensraum auf der Insel immer weiter ausgeweitet, trotzt aller Bemühungen dies zu kontrollieren.

Laut der Stellungnahme seien die Lebensbedingungen für diese Schlange bis 2050 auf allen Inseln der Kanaren so gut, dass man umgehen die Behörden dazu auffordert, weitere Kontrollmechanismen einzurichten, die das Eintreten der Schlange auf die anderen Inseln verhindern. Sie erklären, dass ein Team aus kanarischen, deutschen und amerikanischen Wissenschaftlern unter der Leitung von Forschern des IPNA-CSIC gezeigt hat, dass die Kanarischen Inseln für diese Schlange absolut günstige klimatische Bedingungen haben.

In früheren Studien wurde schon mehrfach belegt, dass diese Schlange eine ernsthafte Bedrohung für einheimische und endemische Arten, insbesondere die endemischen Reptilien der Kanaren, darstellt. Nun gehen die Wissenschaftler davon aus, dass das gesamte Archipel bedroht ist, da es keinerlei Kontrollmaßnahmen an Häfen und Flughäfen gibt, um zu kontrollieren, ob sich die Schlangen nicht auf diesen Wegen auf die anderen Inseln ausbreiten können.

Die Studie belegt eindeutig, dass alle Gebiete der Kanaren bis zum Jahr 2050 ideale Bedingungen für diese Schlange bieten werden, mit einer Ausnahme. Die obersten Gipfel des Teide auf Teneriffa seien für diese invasive Art ungeeignet und die Schlange könnte da wohl nicht überleben.

Daher besteht man darauf, dass alle Anstrengungen verstärkt werden müssen, diese Schlange von den anderen Inseln fernzuhalten und so viele Exemplare wie nur möglich auf Gran Canaria zu finden. Wenn dies nicht passiert, so schätzen die Wissenschaftler, könnte diese Schlange zum Hauptverursacher für die Zerstörung der kanarischen Biodiversität werden und damit das Naturerbe der Inseln vernichten. – TF

Weitere Artikel zum Thema:

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