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Wohnungsmieten auf den Kanaren im Jahresvergleich um 10,15% gesunken
Bild Info: Zu Vermieten - BILD: Archiv

Wohnungsmieten auf den Kanaren im Jahresvergleich um 10,15% gesunken

Kanarische Inseln – Die Preise für Vermietung auf den Kanarischen Inseln sind im Januar um 10,15 % eingebrochen, verglichen mit Januar 2020. Damit laufen Vermietungen konträr zu den aktuell abgerufenen Verkaufspreisen für Immobilien auf den Kanarischen Inseln. Ermittelt hat diese Daten das Immobilienportal Pisos.com. Verglichen mit dem Januar 2020 sanken die Mieten in ganz Spanien allerdings nur um 1,8 %.

Von allen angebotenen Wohnungen zur Miete in Spanien bei Pisos.com im Januar 2021 lag die durchschnittliche Quadratmeterzahl bei 107, die monatliche Miete betrug im Schnitt 975 Euro. Am teuersten war es in Madrid, bei der durchschnittlichen Wohnungsgröße zahlt man dort derzeit 1.606 Euro im Monat. Die Balearen folgen mit 1.331 Euro pro Monat und Katalonien liegt auf dem dritten Platz mit 1.267 Euro im Monat. AM billigsten kann man die Beispielwohnung in Extremadura mieten, dort lag der Preis bei gerade einmal 458 Euro im Monat. In Castilla La Mancha bei 538 Euro im Monat und in Galizien bei 587 Euro im Monat.

Den stärksten Preisanstieg gab es in Navarra, dort zahlt man für die Beispielwohnung (107 Quadratmeter) nun 6,16 % mehr. Den stärksten Rückgang gab es eben auf den Kanaren mit 10,15 %. Auch in Madrid sanken die Mieten um 9,5 % zum Vorjahresmonat.

Die Gründe des Preisverfalls

Laut Studiendirektor Ferran Font von Pisos.com hat die Corona-Pandemie den ohnehin schon eingetretenen Trend der Mietpreissenkung noch verstärkt. Ein weiterer Faktor ist die Mietpreisbremse, die bereits in Katalonien existiert und nun auf das gesamte Land ausgeweitet werden soll, so die Pläne der Zentralregierung. Dies könnte einige Wohnungen wieder vom Markt verschwinden lassen. Ein weiterer Faktor, laut Font, ist die Umwandlung von touristischen Wohnungen in „normale“ Mietwohnungen. Über das gesamte Jahr stieg das Angebot an Mietwohnungen deutlich. Während das Angebot an touristisch genutzten Wohnungen sank. Einmal umgewandelt ist eine Rückwandlung zu touristischer Vermietung auf den Kanaren auch schwerer geworden.

Trotzt der Preissenkungen sieht Pisos.com keinen Grund, dass eine Vermietung nicht profitabel erscheint. Ende 2020 lag der Profit auf das Jahr gerechnet bei immer noch 6,4 % pro vermieteter Wohnung. Auch Idealista bestätigt den Preisverfall in Spanien. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Trotzt Corona steigen die Verkaufspreise für Immobilien auf den Kanaren, vom 02.02.2021

Weitere Links zum Thema:
Immobilienmarkt auf Gran Canaria

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