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Große archäologische Funde in der Cueva de la Playa Chica in Gáldar

Gáldar – Während der archäologischen Arbeiten der Universität Las Palmas wurden in der Cuva de la Playa Chica de Sardina in Gáldar zahlreiche Fundstücke entdeckt, die mit dem häuslichen Gebrauch und insbesondere der Fischverarbeitung der Ureinwohner von Gran Canaria zu tun haben. Geleitet wurde diese Ausgrabung von Janathan Santana und Jacob Morales. Die Ausgrabung wurde mit 15.000 Euro durch den Dienst für historisches Erbe des Cabildo de Gran Canaria finanziert.

Seit dem Jahr 2016 kennt man diese archäologische Fundstätte auf Gran Canaria. Damals brach ein Teil der Küste weg und Anwohner wiesen auf die Höhle hin. Seither engagiert sich das Cabildo de Gran Canaria sehr stark an der Erforschung dieser Höhle.

Die bisherigen Erkenntnisse zu der Höhle sagen den Wissenschaftlern, dass diese im Zeitraum zwischen dem 6. Jahrhundert und dem 13. oder 14. Jahrhundert belebt gewesen sein muss. Besonders hervorgehoben wurde eine große Sammlung an Haken, die für die Fischerei verwendet wurden. Das Material dieser Haken stammt vermutlich von den Hauern von Schweinen. Zudem gibt es einige Geräte aus Ziegenhörnern, diese wurden dahingehen interpretiert, dass damit die Fische entschuppt wurden. Die Wissenschaftler sehen darin den Beleg, dass die Ureinwohner der Insel eine starke Bindung ans Meer hatten, zumindest in der Periode vor der spanischen Eroberung.

Es wurde auch ein relativ gut erhaltener Haifischzahn entdeckt, dieser konnte jedoch keiner Gattung zugeordnet werden. Haifischzähne sind jedoch immer ein wichtiger Fund in der Archäologie der Kanaren. – TF

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