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Haftstrafen wegen Gruppenvergewaltigung in Puerto Rico verhängt

Las Palmas – Die zweite Kammer des Strafgerichts in Las Palmas de Gran Canaria hat die vier angeklagten Männer, die am Weihnachtabend 2016 im Einkaufzentrum Puerto Rico (Mogán) eine junge Touristin vergewaltigt haben, zu Freiheitsstrafen zwischen zwei und acht Jahren verurteilt. Im Urteil hieß es, dass die Männer das Opfer sexuell angegriffen haben als dieses „halb bewusstlos“ und „unfähig war, sich zu wehren“.

Der Haupttäter, Mohamed El Houari, wurde zu 8 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt, zudem muss er eine Zahlung in Höhe von 25.000 Euro leisten. Er hat einen sexuellen Übergriff begangen und einen versuchten Raub. Der zweite Täter, Ahmed Abouhafs wurde wegen Vergewaltigung mit Penetration zu sechs Jahren Haft verurteilt, auch er muss dem Opfer 25.000 Euro zahlen. Brahim Achbani und Ibrahim Yachou wurden wegen sexuellem Übergriff und Beteiligung an der Vergewaltigung zu geringeren Strafen verurteilt, müssen dem Opfer aber jeweils 15.000 Euro zahlen. Alle Männer stammen aus Marokko und befinden sich in Spanien in einer irregulären Situation.

Die Taten konnten zweifelsfrei nachgewiesen werden, dies sei, so das Gericht, nur dank der akribischen Arbeit der Guardia Civil möglich gewesen, da das Opfer kaum Angaben zu den Tathergängen machen konnte. Stundenlange Videobilder wurden ausgewertet und Zeugen befragt, um die Taten eindeutig und auch Zeit genau belegen zu können. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Gruppenvergewaltigung aus dem Jahr 2016 nun vor Gericht – Haftstrafen bis zu 16 Jahre möglich, vom 20.03.2022
4 Flüchtlinge begehen Gruppenvergewaltigung – Alle bereits in Haft, vom 04.03.2021

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