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Noch immer werden fast täglich endlose Braunalgen (Sargassum) an den Las Canteras gespült

Sie gehört zum normalen Ökosystem des Meeres, kann aber in hohen Mengen Umwelt- und Wirtschaftsprobleme verursachen.

Las Palmas – Am Stadtstrand Las Canteras werden immer noch große Mengen der Braunalgenart Sargassum angespült. Dabei handelt es sich um eine Algenart, die an der Meeresoberfläche schwimmt und im Regelfall in der Karibik häufig auftritt. Sie gehört zum normalen Ökosystem des Meeres, kann aber in hohen Mengen Umwelt- und Wirtschaftsprobleme verursachen. Am Las Canteras kann diese Algenart seit Monaten fast täglich in rauen Mengen beobachtet werden.

Die massiven Vorkommen am Stadtstrand von Las Palmas de Gran Canaria könnten aus einem Zusammenspiel natürlicher und anthropogener Faktoren stammen. Darunter fallen Änderungen an den Meeresströmungen, Wetterbedingungen, Klimawandel, Umweltverschmutzung und Änderungen an den Windmustern. Auf den Kanarischen Inseln könnte insbesondere der Klimawandel dafür verantwortlich sein. Dieser führt zu steigenden Temperaturen im Meer, was die Verbreitung dieser Alge begünstigen könnte.

Die Algen beherbergen Kleinsttiere wie Krabben oder Schnecken. Diese sind ein Festfressen für Vögel an der Küstenlinie. Allerdings fungieren die Algen auch ein wenig wie Fangnetze und eine ganze Menge an Müll wird mit an die Küste gespült, so hat die Stadtreinigung täglich viel Arbeit mit der Entfernung der Algen und des daraus entstehenden Mülls. – TF

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