Kanarische Inseln – Immer mehr der Gesetze und Regularien der Corona-Pandemie fallen nach und nach weg und sowohl den Menschen im Land als auch der Politik auf die Füße. Ende dieses Jahres bzw. Anfang des Jahres 2026 laufen tausende Mietverträge aus, die während der Corona-Pandemie abgeschlossen wurden. Diese Verträge müssen erneuert werden, doch die Konditionen heute sind weit von denen weg, die man noch zur Corona-Pandemie hatte.
So sind auf den Kanarischen Inseln rund 40.000 Mietverträge davon betroffen. Die Mieter müssen mit Mieterhöhungen von bis zu 30 % rechnen. Für einige Mieter könnte dies bedeuten, dass deren Mieten für Zweizimmerwohnungen von 800 Euro auf dann über 1.000 Euro steigen, denn diese Art von Wohnung kostet heute zwischen 1.200 und 1.500 Euro pro Monat. Die Beispielpreise beziehen sich auf Gegenden mit mittlerem Preisniveau.
Der Präsident des Verbandes der Immobilienverwaltungsgesellschaften der Kanarischen Inseln (ACEGI), Rafael Tarajano, glaubt jedoch, dass „der Menschenverstand siegen wird“. Er kann sich kaum vorstellen, dass die Vermieter der betreffenden Wohnungen die Preise so drastisch anheben werden.
Wie er betont, haben Vermieter derzeit drei Möglichkeiten: den Vertrag zum gleichen Preis verlängern, mit dem Mieter eine Mieterhöhung aushandeln oder den Mieter kündigen und einen neuen mit einer deutlich höheren Miete einstellen. „Die Bandbreite an Szenarien ist groß“.
„Ein Vermieter, der einen zuverlässigen Mieter hat, der gut zahlt und die Immobilie pfleglich behandelt, wird ihn behalten“, so Tarajano. Damit glaubt er eher an das Szenario der Verhandlungen zwischen Mieter und Vermieter.
Datenleck in Regierung sorgt für Unruhe
Durch das spanische Ministerium für Soziales, Verbraucherschutz und Agenda 2030 sind Daten ans Licht gekommen, die davon ausgehen, dass im Schnitt bis zu 2.300 Euro pro Jahr mehr Miete gezahlt werden müssen, auf den Kanarischen Inseln. In der Gemeinschaft Valencia könnten es sogar bis zu 2.686 Euro pro Jahr sein und auf den Balearen 4.615 Euro.
Diese Daten sind nur durch ein Datenleck bekanntgeworden. Es gibt Spekulationen, dass das Ministerium dieses Datenleck bewusst geschaffen hat, um die PSOE zu weiteren Maßnahmen zu drängen, denn das Ministerium ist in der Hand der linken SUMAR-Partei.
An diesem Punkt fordert der Präsident von Acegi die Behörden auf, Wohnungen zu bauen und Maßnahmen zur Lösung des Wohnungsmarktproblems zu ergreifen. „Nur durch den Bau von Häusern können wir das Problem lösen und den Bedarf der Familien decken“. – TF
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