Kanaren – Die Spanische Agentur für Lebensmittelsicherheit und Ernährung (AESAN) hat eine dringende Warnung für Verbraucher herausgegeben. In einer bestimmten Charge der beliebten Proteinriegel „Coco Choco“ der bekannten Marke Barebells wurden nicht deklarierte Inhaltsstoffe entdeckt. Für Menschen mit einer Soja- oder Erdnussallergie kann der Verzehr dieser Riegel gesundheitliche Risiken bergen. Die betroffenen Produkte wurden bereits in zahlreichen Regionen des Landes verkauft, weshalb die Behörden nun Alarm schlagen.
Zuvor hatten die schwedischen Gesundheitsbehörden die spanischen Stellen über den schwerwiegenden Kennzeichnungsfehler informiert. Da die allergenen Zutaten Erdnuss und Soja auf der Verpackung nicht ordnungsgemäß angegeben sind, wurde umgehend ein offizielles Warnverfahren eingeleitet. Für Personen ohne entsprechende Allergien oder Unverträglichkeiten ist das Produkt jedoch absolut unbedenklich und kann ohne Bedenken konsumiert werden.
Welche Charge der Barebells-Riegel ist genau betroffen?
Der Rückruf betrifft gezielt ein bestimmtes Produkt aus dem Sortiment des Herstellers. Um sicherzustellen, ob Sie ein betroffenes Produkt zu Hause haben, sollten Sie die Angaben auf der Rückseite der Verpackung genau prüfen. Es handelt sich um folgende Spezifikationen:
- Produktname: Coco Choco Soft Protein Bar
- Marke: Barebells
- Chargennummer: L6055-R
- Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 24.02.2027
Die Lebensmittelsicherheitsbehörde AESAN empfiehlt allen Verbrauchern, die allergisch auf Soja oder Erdnüsse reagieren und ein Produkt dieser spezifischen Charge besitzen, den Riegel vorsorglich nicht zu verzehren. Allergische Reaktionen können bei Betroffenen unerwartete gesundheitliche Beschwerden auslösen.
Vertrieb auf den Kanaren und in weiteren Regionen Spaniens
Die betroffene Charge wurde bereits in weiten Teilen des spanischen Staatsgebiets in den Handel gebracht. Nach vorliegenden Informationen der Behörden fand der Vertrieb unter anderem in Andalusien, Aragonien, Asturien, auf den Balearen, in Katalonien sowie in großen Mengen auf den Kanarischen Inseln statt. Auch die Regionen Kastilien-La Mancha, Galicien, Madrid, Murcia, das Baskenland und Valencia wurden mit der betroffenen Charge beliefert. Da die Lieferketten komplex sind, kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass nachträglich auch weitere Autonome Gemeinschaften betroffen sind.
Die Warnung wurde umgehend über das koordinierte Schnellinformationssystem für Lebensmittel (SCIRI) an alle zuständigen regionalen Behörden weitergeleitet. Die Kontrollorgane in den einzelnen Regionen überwachen nun den Rückzug der betroffenen Riegel aus den Supermärkten, Fitnessstudios und Online-Vertriebskanälen, um eine weitere Verbreitung an Endverbraucher effektiv zu verhindern. – TF
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