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Illegaler Transferdienst-Anbieter am Flughafen Gran Canaria festgenommen

Zugriff diesmal direkt am Flughafen!

Lesedauer 2 Minuten

Telde – Die kanarische Polizei (Policía Canaria) bzw. deren Abteilung auf Gran Canaria, hat bekanntgegeben, dass man eine Person festgenommen hat, die ohne Lizenz einen Personenbeförderungsdienst angeboten hat. Die Flughafentransfers dürfen nur von legal eingetragenen Unternehmen, die dazu eine Lizenz nachweisen können, durchgeführt werden.

Der Zugriff fand im Parkhaus des Flughafens Gran Canaria statt, wo Beamte verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit der Anwerbung und Beförderung von Fahrgästen feststellten, die über deren Social-Media-Konten gemeldet worden waren.

Laut weiteren Polizeiangaben wurde das Parkhaus verwendet, um das Auffinden des illegalen Transferanbieters zu erschweren. Der Flughafen Gran Canaria wird diesbezüglich gesondert überwacht. Mit dem Versuch, dies über das Parkhaus abzuwickeln, belegt der Täter nur seine illegale Absicht. Eine entsprechende Anzeige wurde durch die Polizei ausgearbeitet. Nun liegt es in den Händen der Staatsanwaltschaft. – TF

Die rechtliche Keule: Das Gesetz 13/2007

Die Polizei betonte in ihrem Bericht, dass dem Fahrer eine Sanktion droht, die im Gesetz als „sehr schwerwiegend“ (muy grave) eingestuft wird. Grundlage hierfür ist das Gesetz 13/2007 vom 17. Mai über die Regelung des Straßenverkehrs auf den Kanarischen Inseln.

Dieses Gesetz wurde geschaffen, um den Markt zu regulieren und die hohen Standards des kanarischen Tourismus zu schützen. Verstöße in dieser Kategorie ziehen horrende Bußgelder nach sich, die oft im vier- bis fünfstelligen Bereich liegen. Ziel ist eine abschreckende Wirkung, da illegale Transfers nicht nur den Wettbewerb verzerren, sondern auch die Sicherheit der Fahrgäste gefährden.

Unfairer Wettbewerb und wirtschaftlicher Schaden

Für die legalen Taxifahrer der Insel, die teure Lizenzen erwerben, ihre Fahrzeuge warten und hohe Steuern zahlen, sind illegale Anbieter ein Schlag ins Gesicht. Besonders in San Bartolomé de Tirajana und Telde ist die Konkurrenz groß. Die „Piraten“ picken sich die lukrativen Langstrecken vom Flughafen zum Hotel heraus, während sie die weniger profitablen Kurzstrecken innerhalb der Orte den legalen Fahrern überlassen.

„Wir zahlen für unsere Standplätze, für die Funkzentrale, für die Sozialversicherung unserer Angestellten und für die ständigen TÜV-Prüfungen unserer Wagen“, erklärt ein betroffener Fahrer in Playa del Inglés. „Wenn dann jemand ohne Papiere und ohne Versicherung mit einem Privatwagen das Geschäft abgreift, ist das Existenzgefährdung.“

Weitere Artikel zum Thema:
Illegale Taxifahrten zwischen Flughafen und Playa del Inglés aufgeflogen, vom 08.01.2026

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