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Schock in La Minilla: Betrunkener zerstört Bushaltestelle völlig

Auch ein Baum wurde entwurzelt.

Lesedauer 3 Minuten

Las Palmas – Ein schwerer Verkehrsunfall im Stadtteil La Minilla in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria hat am Wochenende für Entsetzen gesorgt. Ein Auto, das mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, kam von der Fahrbahn ab und verwandelte eine öffentliche Bushaltestelle in ein reines Trümmerfeld. Trotz der gewaltigen Zerstörungskraft des Aufpralls endete der Vorfall glimpflich – ein Umstand, der angesichts der dramatischen Bilder an der Unfallstelle fast wie ein Wunder erscheint.

Ein Trümmerfeld mitten in der Stadt: Wie durch ein Wunder keine Verletzten

Die Wucht der frontalen Kollision war verheerend. Das Fahrzeug prallte mit voller Geschwindigkeit gegen die Straßeninfrastruktur und zerstörte dabei sowohl die Glaselemente als auch die robuste Metallkonstruktion der Bushaltestelle vollständig. Zudem wurde ein großer Baum am Straßenrand durch die immense Energie des Aufpralls komplett entwurzelt. Angesichts dieser massiven Schäden grenzt es an ein großes Glück, dass sich zum Unfallzeitpunkt keine Passanten oder wartenden Fahrgäste im Bereich der Haltestelle aufhielten. Noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass der Fahrer des Unfallwagens selbst den Crash völlig unverletzt überstand und das völlig demolierte Fahrzeug eigenständig verlassen konnte.

Polizei veröffentlicht Schock-Bilder: „Null Alkohol am Steuer!“

Unmittelbar nach den ersten Notrufen trafen Beamte der örtlichen Polizei (Policía Local) am Unfallort ein. Sie sicherten die Gefahrenzone weiträumig ab und leiteten den Verkehr um, um weitere Risiken für die Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit des Unfallverursachers bestätigte sich schnell ein schwerwiegender Verdacht: Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest fiel deutlich positiv aus. Da der Fahrer stark alkoholisiert unterwegs war, erstatteten die Beamten umgehend eine Strafanzeige wegen eines schweren Verkehrsverstoßes.

Um die lokale Bevölkerung aufzurütteln und eindringlich auf die lebensbedrohlichen Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr hinzuweisen, griff die Polizei zu einer drastischen Maßnahme. Auf ihren offiziellen Social-Media-Kanälen veröffentlichten die Behörden Bilder der massiven Zerstörung. Die unmissverständliche Botschaft der Ermittler dazu lautete: „Die Bilder aus La Minilla sprechen für sich: eine zerstörte Bushaltestelle und ein entwurzelter Baum nach einem Aufprall mit hoher Geschwindigkeit. Es hätte eine Tragödie sein können. Null Alkohol am Steuer!“.

Traurige Parallelen: Die tödliche Gefahr durch Alkohol im Straßenverkehr

Dass die Warnung der Polizei „Es hätte eine Tragödie sein können“ keine übertriebene Floskel ist, zeigt ein Blick auf die jüngste Verkehrshistorie der Stadt. Erst wenige Wochen vor diesem Vorfall ereignete sich in Las Palmas de Gran Canaria ein Drama, das leider nicht so glimpflich ausging. Wie der spanische Nachrichtensender Antena 3 berichtete, wurde am 9. Juli 2026 auf der Carretera de Almatriche ein 40-jähriger Fußgänger von einem stark betrunkenen Autofahrer erfasst und dabei tödlich verletzt. Solche Ereignisse unterstreichen auf tragische Weise, wie fatal eine Fahrt unter Alkoholeinfluss enden kann. Der aktuelle Crash in La Minilla dient den Behörden nun als erneuter, eindringlicher Weckruf an alle Autofahrer, sich niemals alkoholisiert hinter das Steuer zu setzen. – TF

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