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Iberia verweigert Rückreise eines Jugendlichen wegen fehlender original Residencia

Bild Info: Iberia weigerte sich einen Jugendlichen (17 Jahre alt) zu befördern. Bild: Wikipedia

Madrid / Gran Canaria – Iberia sorgt in der Vergangenheit immer wieder für negative Schlagzeilen. Diesmal geht es jedoch nicht um Streiks und Personalabbau, sondern um einen Jugendlichen, der nicht mit einer Iberia-Maschine fliegen durfte, weil er lediglich eine Kopie der Residencia bei sich hatte. Ort des Geschehens war der Flughafen Madrid-Brajas, hier wollte der Jugendliche (17 Jahre alt) seinen Rückflug nach Gran Canaria antreten. Beim Check.In konnte er jedoch nur eine Kopie der Residencia vorlegen, weil das Original während seines Aufenthaltes in Madrid abhandengekommen ist.

Das Kuriose dabei ist jedoch, dass die Kopie von der Guardia Civil von Gran Canaria aus nach Madrid zu Iberia gefaxt wurde, also konnte man davon ausgehen, dass es schon korrekt sei, dass der junge Mann eine Residencia besitzt. Zudem wurde der Hin- und Rückflug während eines einzigen Buchungsvorganges gebucht und beim Hinflug war das Original der Resdencia ja schon einmal vorgelegt worden. Auch die Mutter versucht noch mit Dokumenten am Flughafen von Gran Canaria Klarheit zu schaffen, was hier auch gelungen ist, doch die Iberia-Mitarbeiter auf Gran Canaria konnten die Kollegen in Madrid nicht überzeugen.

So musste der Jugendliche von 16 Uhr bis 07:00 Uhr am Madrider Flughafen ausharren, bevor er in eine andere Maschine einer anderen Fluggesellschaft steigen konnte, die mit den vorgelegten Dokumenten keine Probleme hatte. Die Mutter musste diesen Flug neu buchen!

Eine Beschwerde seitens der Mutter wurde beim Konsumschutz eingereicht, wegen Nichtbereitstellung von Hilfe und Kostenersatz von 400 Euro für das neue Ticket. Zudem schließt sie eine Zivilklage vor Gericht nicht aus, wegen Verletzung der Rechte des Jugendlichen. Richtig so! – CK

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