Wenn Geld da wäre, wären die maroden Shoppingcenter schon abgerissen

Bild Info: "Bruchbude" - Shoppingcenter Metro in Playa del Ingles Bild: Archiv

Playa del Ingles – Wenn die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana genügend Geld hätte, dann würde der Bürgermeister, Marco Aurelio Perez, umgehend die maroden Shoppingcenter enteignen, um diese zu sanieren bzw. durch komplett neue zu ersetzen. Doch leider ist das Gegenteil der Fall, die Gemeinde hat kein Geld in den Kassen um die hohen Entschädigungen an die Besitzer zu zahlen. Etwas konnte er aber nicht bei sich behalten: “Der Tourismus ist die Branche, die die Canarios ernährt. Das Aussehen und das Angebot der Shoppingcenter wie in San Agustin, Playa del Ingles oder Maspalomas ist mehr als bedauerlich”.

Da müssen wir ihm zustimmen, wie kann es sein das die alten „Bruchbuden“ immer noch stehen, und wie kann es sein, dass die Besitzer nichts an dem Zustand ändern? Im Gegenteil, die Mieten sind so exorbitant hoch, dass neue Vermietungen nicht stattfinden. Stattdessen gehen die neuen Ladenbetreiber lieber nach außerhalb, wo neue Shoppingcenter gebaut werden.

Und so verweisen die Touristischen „Innenstädte“ immer weiter, dem Tourismus wird die auf längere Sicht eher schaden als helfen und die Politik ist machtlos, solange die Kassen leer sind.

Denn das Einzige, was die Politik tun kann, ist Schließen auf Anordnung, so geschehen im letzten Dezember, da wurden die Untergeschosse des Shoppingcenters Metro geschlossen, weil diese Stockwerke eine marode Bausubstanz vorweisen und eine Gefahr für die Menschen darstellen. – TF

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