2018 gab es auf den Kanarischen Inseln 1.527 Erd- bzw. Seebeben – Jahr seismisch normal

Bild Info: Das Bild zeigt die registrierten Beben, besonders El Hierro konnte mit stärkeren Beben „punkten“. Bild: nationales geologisches Institut

Kanarische Inseln – Eine weitere Jahresstatistik aus dem Jahr 2018 wurde nun vom nationalen geologischen Institut (IGN) präsentiert, demnach gab es im Jahr 2018 insgesamt 1.527 Erdbeben oder Seebeben auf den Kanarischen Inseln. Die deutlich höchste Anzahl an Beben wurde mit Teneriffa und Gran Canaria in Verbindung gebracht, hier wurden alleine 1.180 Beben registriert, davon besonders im maritimen Korridor zwischen den beiden Inseln. Dort befindet sich der Unterwasser-Vulkan Enmedio, der aber als inaktiv gilt.

121 Beben wurden auf La Palma registriert, diese überwiegen im Februar 2018, El Hierro verbucht 108 Beben, hier gab es allerdings die meisten stärkeren Beben mit Werten von über 2 auf der Richterskala.

Die Geologen stellen jedoch klar, dass es kein einziges Beben gab, das die Stärke 4 auf der Richterskala erreicht oder gar überschritten hatte. Daher wurde das Jahr als seismisch normal aktives Jahr auf den Kanaren eingestuft, auch wenn es im vergangenen Frühjahr zu einer regelrechten Bebenserie gekommen war, die in binnen 72 Stunden über 200 Beben verursachte.

Als seismisch inaktiv galten Fuerteventura, Lanzarote und La Gomera, auf Gran Canaria, respektive der Landmasse wurden etwa 50 Beben registriert. – TF

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