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In Piletas (Las Palmas) wird man die Mücke Aedes aegypti einfach nicht los

Man sucht noch nach einer möglichen Brutstätte.

Las Palmas – Trotz aller Bemühungen und des Einsatzes von Gas wird man die Mücke „Aedes aegypti“ im Stadtteil Piletas nicht los. Wie das Gesundheitsministerium der Kanaren mitteilt, werden immer noch Exemplare dieser Mückenart in dem Stadtteil entdeckt. Seit dem 18. November 2023 kämpft man in diesem Stadtteil gegen die Mücke, die für die Übertragung von tropischen Krankheiten verantwortlich sein kann. Diese Krankheiten kommen jedoch auf den Kanaren nicht vor.

An der Untersuchung und Bekämpfung der Mücke wirken sowohl die Generaldirektion für öffentliche Gesundheit und das Universitätsinstitut für Tropenkrankheiten und öffentliche Gesundheit der Kanarischen Inseln (Iuetspc) der Universität La Laguna mit. Jede Woche werden 60 aufgestellte Fallen analysiert, um weitere ausgewachsene Tiere zu finden. Zudem stehen 200 Fallen für Eiablagerungen in dem Stadtteil verteilt.

„In den letzten zwei Wochen haben wir in diversen Fallen mindestens eine Mücke entdeckt“, sagt der Generaldirektor für öffentliche Gesundheit der Kanaren, José Díaz-Flores. Allerdings befanden sich die entdeckten Tiere in einem kleinen Gebiet innerhalb des Stadtteils, genauer gesagt zwischen den Straßen Galilea und José de Arimeta. „Die Fallen, in denen Mücken entdeckt wurden, befanden sich alle in diesem Block, dort muss es einen Brutplatz geben“, so Díaz-Flores weiter.

Maßnahmen gegen Aedes aegypti sollen verstärkt werden

Aus diesem Grund wird die Begasung von Wohnhäusern in diesem Block verstärkt. „In dieser Woche haben wir mit dem Einsatz spezifischer Insektizide in dieser Zone begonnen“., so der Generaldirektor. Allerdings müssen dafür die Bewohner der Häuser für mindestens 12 Stunden das entsprechende Haus verlassen. Zudem wurde die Stadt Las Palmas de Gran Canaria angewiesen, die öffentlichen Bereiche in dem Stadtteil weiterzubehandeln.

Außerdem wurde erneut der Besitzer des kleinen Staudamms kontaktiert, dort gibt es einen Bereich, den man seit November nicht betreten konnte. „Der nahe gelegene Damm wurde zwar behandelt, aber wir konnten einen bestimmten Bereich nicht erreichen, der auch in der Nähe der von der Mücke betroffenen Straßen liegt“, erklärt Díaz-Flores. Es könnte also gut sein, dass dort die gesuchte Brutstätte liegt.

Lediglich in einer einzigen Woche im März wurden keine neuen Mücken in der Zone entdeckt. – TF

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