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2 geplante Künstliche Strände in Mogán wurden von der Küstenbehörde abgelehnt

Strand Medio Almud
Bild Info: Strand Medio Almud - BILD: Archiv / MaspalomasAhora

Mogán – Bereits 2016 kündigten zwei Hotelgruppen an, die natürlichen Strände Los Frailes und Medio Almud in Sandstrände umwandeln zu wollen. Ein Antrag der Forma Unimadoc SL für die Erteilung einer Konzession für dieses Vorhaben wurde von der Küstenbehörde der Kanarischen Inseln nun abgelehnt. Die Ablehnung erfolgte bereits am 26. November 2020 und wurde erst jetzt bekannt gegeben. Es besteht allerdings noch die Möglichkeit, dass Unimadoc SL beim Ministerium für ökologischen Wandel einen Antrag auf erneute Prüfung stellen kann oder ein Gerichtsverfahren einleitet.

Für Los Frailes wollte Unimadoc SL das Profil des natürlichen Strandes und der Hänge durch Aushebungsarbeiten anpassen und dann Sand aufschütten. Dazu hätten 15.273 Kubikmeter Sand aufgeschüttet werden müssen. Zudem wollte man dort eine 90 Quadratmeter große Verkaufsfläche für Lebensmittel und Getränke errichten sowie den verleih von Sonnenschirmen und Liegen etablieren. Die betroffene Gesamtfläche wurde nicht angegeben, wobei in dem Antrag ein öffentlicher Bereich von 5.829 Quadratmetern ausgewiesen wurde.

Am Strand Medio Almud wollte man ähnlich vorgehen. 2.300 Kubikmeter des aktuellen Strandes sollten ausgebaggert werden, zudem 11.000 Kubikmeer des Ostanhangs entfernt werden. Dort sollte eine 270 Quadratmeter große Verkaufsfläche gebaut und natürlich auch Sonnenschirme und Liegen angeboten werden. Die Strandlänge wurde hier mit 430 Metern angegeben, wie Breit er werden sollte, ist ebenfalls unklar.

Die Küstenbehörde der Kanaren ist in der Ablehnung deutlich. Diese Vorhaben würden nur „Umweltschäden in Gebieten mit hohem ökologischem Wert verursachen“, zudem würden diese gegen den Inselplan (PIO) verstoßen. Zu der Entscheidung beigetragen haben auch diverse Gutachten des Cabildo de Gran Canaria und des Ministeriums für Territorialpolitik. – TF

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Strände auf Gran Canaria

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