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Spanien wird Tourismus, Gastro, Handel und Co. mit 7 Milliarden Euro stützen
Bild Info: Nadia Calviño - BILD: Archiv

Spanien wird Tourismus, Gastro, Handel und Co. mit 7 Milliarden Euro stützen

Spanien – Die spanische Regierung hat am „Geburtstag“ der Pandemie, ja genau ein Jahr befinden wir uns nun in der offiziellen Pandemie, endlich direkte Finanzhilfen für betroffene Unternehmen beschlossen. 7 Milliarden Euro von 11 Milliarden sind für direkte Finanzhilfen vorgesehen. Dies beschloss die Regierung heute auf einem außerordentlichen Treffen der Minister. Wirtschaftsministerin Nadia Calviño kann damit endlich die Frage nach direkten Finanzhilfen beantworten. Es ist noch nicht fest auf Papier geschrieben, aber es sind schon Dinge bekannt.

Das Programm wird auf drei Pfeiler aufgeteilt. Neben den direkten Hilfen wird es eine Umstrukturierung bei den ICO-Krediten geben, die im letzten Jahr beansprucht wurden, dafür stehen 3 Milliarden Euro der geplanten 11 Milliarden bereit. Eine weitere Milliarde wird in den Rettungsplan für Kleinstunternehmen fließen, dieser wird von der staatlichen Agentur Cofides verwaltet.

Die Verteilung der Hilfsgelder soll, laut Ministerin, über die autonomen Regionen erfolgen. Also nicht direkt über die Zentralregierung. Hier gab es unterschiedliche Meinungen. Aber letztendlich setzte man sich durch, sodass die Regionen das Geld verwalten und verteilen werden können.

Die Finanzhilfen sollen zur Deckung der Fixkosten dienen, also beispielsweise Mieten, Strom, Wasser, Gas etc. oder auch zur Reduzierung von Schulden bei Lieferanten. Klar ist auch, dass diese direkte Hilfe sich auf Unternehmen aus Sektoren, die besonders schwer getroffen sind, konzentrieren werden. Also Tourismus, Freizeit, Kultur und Gastronomie sowie Einzelhandel.

Die Kanarischen Inseln und Balearen erhalten eine Sonderstellung, denn die beiden Regionen haben mit dem größten Wirtschaftsverlust zu kämpfen. Auf den Kanaren sind es etwa 20 % und auf den Balearen rund 27 %, laut spanischer Zentralbank.

Nicht bestätigte Quellen berichten, dass die Hilfsgelder auch nur für Unternehmen sein werden, die einen Umsatzverlust von 30 % oder mehr nachweisen können. Die Pflicht das Geld für die Fixkosten auszugeben soll durch das Finanzministerium überwacht werden. – TF

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