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Tote Fische vom Wochenende in Playa del Inglés sind Opfer der Natur

Playa del Inglés – Die am Strand von Playa del Inglés angespülten toten Fische vom Wochenende sollen laut Angaben des Rathauses von San Bartolomé de Tirajana durch „einen natürlichen Prozess oder ein natürliches Phänomen“ verstorben sein. Eine Verschmutzung des Wassers wird jedenfalls ausgeschlossen. So bestätigt es der zuständige Stadtrat, Samuel Henríquez gegenüber der Tageszeitung Canarias7. Diese Einschätzung basiert auf diversen Informationen die Wissenschaftler und Techniker bereitgestellt haben. Er erinnerte auch daran, dass auch in früheren Fällen die Natur für das Anspülen von toten Fischen verantwortlich war.

Canarias7 sprach auch mit Pascual Calabuig, Tierarzt und Techniker des Tafira Wildlife Recovery Center, welches dem Cabildo de Gran Canaria angehört. Er stimmte dieser These zu. Die Fische auf den Fotos seien Exemplare der Gattung „Mictophidos“, oder allgemein ach Laternenfische genannt. Diese Art kommt nachts an die Wasseroberfläche, um Plankton zu fressen und im Morgengrauen sinken die Tiere wieder auf den Grund ab.

Allerdings kann in Nächten mit schlechten Bedingungen im Meer diese Fischart auch von der Strömung mitgerissen werden. Wellen spülen diese dann an Land, wo die Tiere dann verenden. Es ist leider ein natürlicher Vorgang, den man nicht verhindern kann und der immer wieder vorkommen kann. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Mal wieder hunderte tote Fische am Strand von Playa del Inglés aufgetaucht, vom 29.05.2021
Tonnen von totem Fisch am Strand von Maspalomas: Es gibt einen natürlichen Grund dafür, vom 15.01.2019

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