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Sturmtief: Seit 15 Jahren sind nicht so viele Menschen an den Küsten binnen 48 ertrunken

Kanarische Inseln – Das Sturmtief hat auf den Kanarischen Inseln schon zu vielen Einsätzen geführt, sei es ein Bus in Las Palmas der von Werbetafeln und einer Mauer begraben wurde oder eben auch an den Küsten der Inseln. In den letzten 48 Stunden sind insgesamt 6 Menschen an den Küsten ertrunken, vier weitere wurden lebend gerettet. So erklärte es die Generaldirektorin für Zivilschutz in einem Interview bei Television Canaria.

Fünf der Todesfälle wurden am Sonntag gemeldet. Diese alle auf El Hierro, Teneriffa und Fuerteventura. Am Samstag wurde ein Minderjähriger auf La Gomera gerettet und befand sich in kritischem Zustand, dieser verstarb ebenfalls am Sonntag.

Durch diese hohe Zahl an Todesfälle zählt das Wochenende zu einem „der tragischsten Wochenenden“ in Bezug auf Todesfälle durch Ertrinken auf den Kanarischen Inseln. In den letzten 15 Jahren hat es nie eine so hohe Anzahl an Todesfällen binnen eines Wochenendes gegeben. Der Leiter der Plattform „Canarias, 1500 km de Costa“, Sebastián Quintana erklärte, dass „in allen Fällen Leichtsinn der gemeinsame Nenner war. Da die Badegäste das Wasser betreten hatten, als die starken Wellen und Strömungen sowie der Wind offensichtlich waren, alles inmitten der Wetterwarnung der Regierung“.

Drei der Todesfälle waren Ausländer. Man muss an dieser Stelle nochmals klarstellen, dass die Küsten der Kanarischen Inseln keineswegs gefährlich sind. Es gibt aber nicht ohne Grund Wetterwarnungen und auch rote Flaggen an den Stränden der Inseln. Letztendlich „hängt alles von der Eigenverantwortung ab“, so Quintana. Er erklärte auch, dass alle tödlichen Unfälle an felsigen Küsten und an Naturschwimmbecken passiert sind. Beides Orte, die bei solchen Wetterbedingungen zu „einer Todesfalle werden“.

Solche tödlichen Unfälle sind weltweit ein Problem. Es ist die dritthäufigste Todesursache auf dem gesamten Planeten, laut WHO. – TF

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