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Seit heute steht Miguel Ángel Ramírez wegen Sozialkassenbetruges vor Gericht

Der mutmaßliche Betrug soll im Fall Ramírez in den Jahren 2009 bis 2013 stattgefunden haben.

Las Palmas – Seit dem heutigen Dienstag steht der Präsident von UD Las Palmas und Geschäftsmann, Miguel Ángel Ramírez, vor Gericht in Las Palmas. Er muss sich wegen Sozialkassenbetruges verantworten. Der Prozess soll bis zum 20. Juli 2023 abgeschlossen sein. Angeblich soll Ramírez einen Betrug bei der Sozialversicherung in Höhe von 36,6 Millionen Euro begangen haben. Dafür fordert die Staatsanwaltschaft im Eröffnungs-Plädoyer eine Haftstrafe von 21,5 Jahren sowie eine Strafe in Höhe von 105 Millionen Euro.

Neben Ramírez steht auch der ehemalige Verwalter des Unternehmens Seguridad Integral Canaria, Héctor de Armas vor Gericht. Für diesen fordert die Staatsanwaltschaft 14 Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 79,3 Millionen Euro.

Der mutmaßliche Betrug soll im Fall Ramírez in den Jahren 2009 bis 2013 stattgefunden haben und im Fall Armas in den Jahren 2011 bis 2017. Miguel Ángel Ramírez sollte schoneinmal wegen Steuerbetruges vor Gericht, dies wurde damals jedoch abgewiesen.

Angestoßen hatte das Verfahren die Gewerkschaft USO, diese forderte bereits am vergangenen Donnerstag, dass Ramírez für mindestens 37 Jahre ins Gefängnis müsse und dazu eine Geldstrafe in Höhe von 227 Millionen Euro. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Anklage gegen Miguel Angel Ramirez, 2,3 Millionen Euro Steuern hinterzogen?, vom 10.02.2014
Klage wegen Steuerbetrug gegen UD Las Palmas Präsident Ramírez abgewiesen, vom 06.09.2021
21,5 Jahre Haft und 105 MIO € Strafe für UD Las Palmas Präsident Miguel Ramírez?, vom 20.10.2020

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