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Politische Reaktionen nach den Demos – Viel Verständnis und die Suche nach Lösungen

Kanarische Inseln – Nach den Demonstrationen gegen den Massentourismus auf den Kanarischen Inseln, die eigentlich nicht direkt gegen den Tourismus gerichtet sind, haben sich die ersten Politiker der Kanaren zu Wort gemeldet. Am heutigen Sonntag gab der Präsident von La Gomera und Vorsitzende der ASG, die auch an der Regierung der Kanaren beteiligt ist, Casimiro Curbelo an, dass er „auf die Stimme des Volkes hört und seine Gründe versteht“. Gleichzeitig sieht er die Ursprünge dieser Probleme aber nicht im Tourismus.

Curbelo gab an, dass die Probleme der Bürger „real sind“. Damit meint er die auf den Demos angesprochenen Wohnraumprobleme, überhöhte Preise durch Inflation und die zu niedrigen Löhne, um das alles zu finanzieren. Auch mangelt es den Menschen an raschem Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen. „Aber die Lösung besteht nicht darin, den Reichtum zu reduzieren, den wir in unsrem einzigen erfolgreichen Sektor, dem Tourismus, erzielen, sondern darin zu sehen, wie wir ein Bevölkerungswachstum regulieren können, das derzeit nicht nachhaltig ist“, so Curbelo.

Der Parteisekretär der CC, David Toledo, würdigte die große Teilnahme an den Demonstrationen auf allen Inseln. Er sieht darin „eine Gelegenheit zum gemeinsamen Gehen“ eines Weges raus aus der sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheit. Er sagte auch, dass die Demos genau das aufzeigen, was seine „Partei seit den letzten Jahren schon eingebracht hat“.

Einige Urlauber oder auch „Halbresidenten“ (nennt man gerne auch Überwinterer oder Langzeiturlauber) fühlen sich durch diese Demos in einer gewissen Weise angegriffen. Dabei muss man lediglich verstehen, wie es den Menschen hier geht. Wenn fast 50 % von Armut betroffen sind oder drohen dort hineinzugelangen, ist das kein gutes Indiz für ein funktionierendes System. Es gibt viele Probleme in diesem Zusammenhang, ob große der kleine, diese müssen beseitigt werden. Ideen dazu gibt es viele, was letztendlich daraus wird, wird die Zeit zeigen. Eines ist klar, ein „weiter so“ kann es auf Dauer nicht geben. – TF

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