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San Bartolomé de Tirajana klar gegen die Beschränkung von Ferienvermietung

Man ist gegen die Aussagen von Pedro Sánchez.

Lesedauer 2 Minuten

San Bartolomé de Tirajana – Die Gemeindeverwaltung von San Bartolomé de Tirajana hat sich klar gegen die Beschränkung von Ferienvermietung innerhalb der Gemeinde ausgesprochen. Konkret gab die zuständige Gemeinderätin Lucía Jiménez im Onlinemedium MaspalomasAhora an, dass die Zuständigkeit für die Regelung zu diesen Unterkünften „bei den autonomen Gemeinschaften liegt“ und dass die „Gemeinderäte ihre eigenen Verordnungen anwenden können“.

Die ist eine direkte Reaktion auf die Aussagen des spanischen Regierungschefs Pedro Sánchez, der auf einer PSOE-Versammlung in Andalusien darauf verwies, dass man die 53.000 illegal in Spanien angebotenen Ferienwohnungen auf den entsprechenden Onlineportalen löschen lassen wird, um diese „dauerhaft zu vermieten“.

Für die Gemeinderätin im Süden von Gran Canaria ist klar, dass, solange „die Vermietung nicht im Widerspruch zu den regionalen Vorschriften steht“, kein Eingriff bei den Zuständigkeiten der Gemeindeverwaltung akzeptiert wird.

Jiménez betonte außerdem, dass „der Gemeinderat aus zwei Gründen mit der Entscheidung der Zentralregierung nicht einverstanden ist: zum einen wegen der Verteidigung des Rechts auf Privateigentum, das dem Eigentümer die Entscheidung über die Nutzung seines Eigentums zuspricht, und zum anderen wegen der Daten des Tourismusverbands Gran Canaria, der 90 % der lokalen Urlaubsangebote in Touristengebieten ansiedelt“ und nicht in Wohnvierteln wie El Tablero, San Fernando oder Castillo del Romeral.

Aus diesen Gründen wird sich die Gemeinde weiterhin für die „Legalisierung von Ferienunterkünften in einer überwiegend touristischen Gemeinde wie der unserigen einsetzen, da die Unterkünfte Wohlstand und Arbeitsplätze bieten“.

Der Wohnraummangel sei zudem ein Problem der „öffentlichen und privaten Entwicklung, nicht der Ferienvermietung“, so Jiménez weiter.

Die Debatte um Ferienunterkünfte ist sowohl in Spanien, als auch auf den Kanarischen Inseln und in den anderen Regionen des Landes noch nicht ausdiskutiert. Es gibt offenbar diverse konträre Ansichten in der Politik, die auch nicht einfach zu beheben sein werden. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Mehr als 8.600 illegale Ferienunterkünfte auf den Kanaren entdeckt, vom 16.09.2025

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