Las Palmas – Viele unserer Leser haben uns das schon öfters gefragt: Kann UD Las Palmas während der Umbauphase des Stadions Gran Canaria in Las Palmas überhaupt dort spielen? Nun hat Aridany Romero, Minister für Sport des Cabildo de Gran Canaria, gestern auf Onda Cero Canarias die Möglichkeit angesprochen, dass die Renovierung des Gran Canaria-Stadions UD Las Palmas dazu zwingen könnte, irgendwann in einer anderen Anlage zu spielen.
„Es ist möglich, dass UD, wenn das Dach angehoben werden muss, in ein anderes Stadion umziehen oder das Stadion in Parzellen aufteilen muss“, kommentierte er.
Romero betrachtete dieses Thema als Hypothese. Denn die Bauarbeiten im Stadtteil Siete Palmas haben noch nicht begonnen. „Wir würden der Öffentlichkeit keinen Gefallen tun, wenn wir ihr sagen müssten, dass wir, wie im Fall von Saragossa, 27 Millionen Euro in den Bau eines provisorischen Stadions investieren und es dann wieder abreißen werden. Es könnte andere Möglichkeit(en) geben, wie zum Beispiel die Renovierung des Estadio Municipal de San Fernando, da wir die Mindestkapazität von 8.000 Zuschauern erreichen müssen. Vielleicht müssen wir nicht so weit kommen, aber vielleicht werden wir es. Aber wir sprechen hier von der Saison 2028/29 und erst, wenn das Dach angehoben wird“, erklärte er.
Der Umbau steht fest und ist unumgänglich
Der Minister bekräftigte auch, dass es nichts mehr an den Plänen zu rütteln gibt. Alles ist genau festgelegt, auch der Zeitplan.
„Der endgültige Auftrag für das Projekt wurde diesen Dienstag unterzeichnet. Der Abriss des Ostgebäudes und eines Zylinders des Stadions wird im November oder Dezember beginnen, und wir signalisieren damit, dass wir im Zeitplan liegen. Ich denke, die Neubauarbeiten könnten noch in der ersten Jahreshälfte beginnen. Wir liegen im Zeitplan, das Gran Canaria-Stadion bis Juni 2029 fertigzustellen“.
Zum Zeitplan des Projekts weist Romero darauf hin, dass „die erste Phase der Arbeiten unterhalb der Haupt-Tribüne durchgeführt wird. Dabei werden alle Gemeinschaftsbereiche wie die Umkleideräume vorbereitet und die gesamte Verkabelung und Kommunikation verlegt. Diese Phase wird UD Las Palmas nicht beeinträchtigen. Im nächsten Schritt beginnen wir mit der Osttribüne, einer neuen Tribüne, die vor den bestehenden errichtet wird. Dies wird klarer, wenn uns das Projekt am 7. Oktober vorgestellt wird. Die Fans müssen in andere Bereiche verlegt werden. Die Osttribüne ist unproblematisch, da sie nur 1.000 Sitzplätze bietet.“
Also wird vor dem Jahr 2028 keine Beeinträchtigung für den Spielbetrieb von UD Las Palmas durch den Umbau hin zu einem WM 2030 Stadion stattfinden. – TF
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