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Hitze um Mitternacht auf den Kanaren: Extrem-Temperaturen rauben den Schlaf

Fast 33 °C um Mitternacht laden nict zum Schlafen ein!

Lesedauer 3 Minuten

Kanaren – Die Sommerzeit bringt traditionell warme Tage, doch was sich derzeit auf den Kanarischen Inseln abspielt, sprengt den normalen Rahmen. Eine extreme Hitzewelle hat den Archipel fest im Griff und sorgt für schlaflose Nächte. Besonders auf Gran Canaria kämpfen die Menschen mit einer außergewöhnlichen Wettersituation: extreme Hitze um Mitternacht, die kaum eine Abkühlung zulässt.

Schlaflose Nacht: Extreme Hitze um Mitternacht in Agüimes

Während sich die Inseln normalerweise nach Sonnenuntergang spürbar abkühlen, erlebten viele Regionen jetzt eine tropische und unruhige Nacht. Der absolute Spitzenreiter war die Gemeinde Agüimes auf Gran Canaria. Hier registrierten die Messstationen der staatlichen Wetterbehörde AEMET eine extreme Hitze um Mitternacht von sage und schreibe 32,8 Grad Celsius. An erholsamen Schlaf war bei diesen Temperaturen für Einwohner und Urlauber kaum zu denken.

Auch in anderen Teilen der Insel blieb es unerträglich warm. In der Gegend um Tasarte, die zur Gemeinde La Aldea de San Nicolás gehört, zeigte das Thermometer um Mitternacht noch immer 31 Grad Celsius an. Selbst in den frühen Morgenstunden sank der Wert in Agüimes kaum. Die Tiefsttemperatur wurde dort erst um 3:10 Uhr morgens gemessen – und lag immer noch bei schweißtreibenden 29,4 Grad Celsius. Das ständige Hin- und Herwälzen im Bett auf der Suche nach der kühlsten Seite des Kissens war für viele die logische Konsequenz einer extremen Sommernacht.

Gran Canaria als Epizentrum der Hitzewelle

Die aktuellen Daten der Wetterdienste bestätigen eindeutig, dass Gran Canaria das Hauptziel der ersten schweren Hitzewelle dieses Sommers ist. Neben Agüimes meldeten auch andere Orte der Insel extreme Werte in den Morgenstunden. In Tejeda wurden 32,6 Grad Celsius gemessen, während San Bartolomé de Tirajana stolze 31,6 Grad Celsius erreichte. Diese Werte verdeutlichen die Intensität einer Wetterlage, die Mensch und Natur an die absoluten Belastungsgrenzen bringt.

Große Temperaturunterschiede auf dem Archipel

Interessanterweise zeigt sich das Wetter auf den Kanaren derzeit stark zweigeteilt. Während Gran Canaria regelrecht schwitzt, erlebte die Nachbarprovinz Santa Cruz de Tenerife deutlich angenehmere Bedingungen. Hier zeigten sich die Inseln von ihrer erfrischenden Seite. Der kühlste Ort des gesamten Archipels war San Juan de la Rambla auf Teneriffa, wo das Thermometer auf erfrischende 15,9 Grad Celsius sank. Auch auf den anderen Inseln blieb es erträglich: La Gomera meldete um 3:40 Uhr morgens 17,5 Grad Celsius, und auf La Palma wurden zu dieser Zeit 17,9 Grad Celsius registriert.

Orangefarbene Warnstufe und erhöhte Waldbrandgefahr

Aufgrund der anhaltenden Extremwerte hat die Wetterbehörde für Gran Canaria eine orangefarbene Warnstufe ausgerufen. Für die restlichen Inseln des Archipels gilt derzeit die gelbe Warnstufe. Die Regierung der Kanarischen Inseln hat bereits reagiert und appelliert eindringlich an die Bevölkerung und Touristen, höchste Vorsicht walten zu lassen. Neben den gesundheitlichen Risiken durch die extreme Hitze steigt auch die Waldbrandgefahr massiv an. Es wird dringend empfohlen, die direkte Sonne zu meiden, ausreichend Wasser zu trinken und die offiziellen Updates der Wetterdienste aufmerksam zu verfolgen. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Hitze um Mitternacht auf den Kanaren: Extrem-Temperaturen rauben den Schlaf, vom 04.07.2026
Waldbrand-Alarm auf den Kanaren: Extreme Hitze bedroht Teneriffa und Gran Canaria, vom 04.07.2026

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