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Wetterwechsel bringt Wettermix in den kommenden Tagen auf die Kanaren

Ein Mix aus Wolken, kurzen Regengüssen und dem typischen Passatwind bestimmt das Bild.

Lesedauer 3 Minuten

Kanarische Inseln – Die Bewohner und Besucher der Kanarischen Inseln müssen sich in den kommenden Tagen auf ein recht unbeständiges Wetter einstellen. Während der Archipel normalerweise für seinen ewigen Frühling bekannt ist, zeigt sich der Himmel an diesem Samstag von seiner eher grauen Seite. Wie der staatliche Wetterdienst Aemet mitteilt, wird das Wettergeschehen maßgeblich von einer dichten Wolkendecke und gelegentlichen Niederschlägen geprägt sein. Dennoch gibt es keinen Grund zur Sorge: Die milden Temperaturen bleiben uns erhalten, auch wenn der Wind zeitweise für eine frische Brise sorgt.

Der Samstag im Detail: Wolkenlotto und Windböen
Der Start ins Wochenende präsentiert sich auf fast allen Inseln des Archipels überwiegend bewölkt. Besonders in den Morgenstunden hängen die Wolken tief, und in verschiedenen Teilen der Inseln ist mit leichten, vereinzelten Regenschauern zu rechnen. Diese sind jedoch meist von kurzer Dauer und beeinträchtigen das Outdoor-Programm nur geringfügig. Im Laufe des Tages prognostiziert der Wetterdienst eine langsame Auflockerung der Bewölkung. Die Sonne wird sich also immer wieder ihren Weg durch das Grau bahnen, was besonders an den Küsten für freundlichere Abschnitte sorgt.

Ein wichtiger Faktor bleibt an diesem Samstag der Wind. Er weht stetig aus nördlicher bis nordöstlicher Richtung. Während er in den geschützten Lagen meist mäßig bleibt, können in exponierten Zonen sowie in den mittleren Höhenlagen durchaus starke Böen auftreten. Dies ist besonders für Wanderer und Radfahrer ein wichtiger Hinweis, da die Windkraft in den Bergen oft unterschätzt wird.

Die Temperaturen zeigen sich unterdessen stabil und auf einem für die Jahreszeit angenehmen Niveau. In den beiden Provinzhauptstädten, Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife, klettern die Thermometer auf Höchstwerte von etwa 22 Grad Celsius. Nachts kühlt es in Las Palmas auf rund 17 Grad ab, während in Santa Cruz Tiefstwerte von 16 Grad erwartet werden. Für einen Abendspaziergang an der Promenade ist eine leichte Jacke also definitiv empfehlenswert.

Ausblick auf den Wochenstart: Regenrisiko und Abkühlung im Landesinneren

Nach einem sonntäglichen Zwischenspiel, das oft ähnliche Züge wie der Samstag trägt, rückt der Montag in den Fokus der Meteorologen. Für den ersten Tag der neuen Woche zeichnet sich eine leichte Verschärfung der Wetterlage ab. Laut Aemet wird der Himmel über weiten Teilen des Archipels erneut von dichten Wolken dominiert. Besonders zur Mittagszeit ist auf den östlichen Inseln wie Lanzarote und Fuerteventura sowie in den nördlichen Regionen der gebirgigen Inseln (Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro) mit leichtem bis örtlich mäßigem Regen zu rechnen.

In den übrigen Gebieten, insbesondere im Süden der Inseln, bleibt das Regenrisiko deutlich geringer. Dort wird es zwar ebenfalls bewölkt sein, doch Schauer treten nur sehr vereinzelt und in schwacher Form auf.

Ein markanter Unterschied zum Wochenende zeigt sich bei der Temperaturverteilung am Montag. Während die Küstenregionen weiterhin von den stabilen, milden Luftmassen des Atlantiks profitieren und kaum Veränderungen spüren, sieht es im Landesinneren anders aus. Hier ist mit einer spürbaren Abkühlung zu rechnen. Vor allem in den höheren Lagen der Berginseln sinken die Temperaturen mäßig bis deutlich. Wer einen Ausflug zum Teide oder in die Gipfelregionen Gran Canarias plant, sollte sich auf deutlich frischere Bedingungen einstellen.

Die Lage auf dem Meer
Auch für Wassersportler und die Schifffahrt gibt es spezifische Bedingungen zu beachten. Auf dem offenen Meer herrschen Winde aus Nord oder Nordost mit einer Stärke von 3 bis 4 vor. In bestimmten Passagen zwischen den Inseln kann die Windstärke auf 4 bis 5 ansteigen, was zu einer unruhigeren See führt. Der Seegang wird insgesamt als leicht bis mäßig eingestuft, wobei eine nordwestliche Dünung Wellenhöhen von zwei bis drei Metern erreichen kann. Kleine Boote sollten daher die Wetterwarnungen im Auge behalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Kanaren zeigen sich derzeit von ihrer dynamischen Seite. Ein Mix aus Wolken, kurzen Regengüssen und dem typischen Passatwind bestimmt das Bild. Doch trotz der Bewölkung bleibt das Klima mild – ideal für alle, die die Inseln abseits der großen Hitze erkunden möchten.

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