Kanarische Inseln – Das Immobilienportal Idealista hat mal wieder die neusten Daten zum Immobilienmarkt ausgewertet. Demnach ist der Preis für gebrauchte Wohnraumimmobilien auf dem kanarischen Markt im vergangenen Jahr um 10,7 % auf 3.150 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Noch nie waren Immobilien auf den Kanarischen Inseln so teuer.
Nach Provinzen aufgeschlüsselt stiegen die Preise in Las Palmas um 9 % auf 2.888 Euro pro Quadratmeter und in Santa Cruz de Tenerife um 10,9 % auf 3.327 Euro. Die Kanaren folgen damit aber auch dem nationalen Trend. National verzeichnete der Preis in den letzten drei Monaten des Jahres 2025 einen Anstieg von 16,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Dies ist der größte Anstieg seit dem Platzen der Immobilienblase 2007 und stellt einen neuen historischen Höchststand für Kaufpreise in Spanien dar. Der Quadratmeterpreis liegt in ganz Spanien demnach bei 2.639 Euro für gebrauchte Immobilien. Allein vom dritten auf das vierte Quartal stiegen in Spanien die Preise um 4,8 %.
Idealista-Sprecher Francisco Iñareta nannte die „Unterproduktion von Wohnraum“ als Hauptursache des Problems und betonte, dass „Kräne wieder im Stadtbild vieler Städte zu sehen sein sollten“.
Die spanische Zentralbank gab als Defizit rund 700.000 Wohnungen in Spanien an. Auch wenn diverse Programme angelaufen sind, um mehr Immobilien im Land zu bauen, so ist es derzeit noch so, dass doppelt so viele Haushalte gegründet werden, wie Immobilien gebaut werden.
Aus diesem Grund befürwortet Iñareta die Aktivierung von Mechanismen wie dem Bodengesetz, die die Schaffung neuer, „bezahlbarer“ und an die „neuen Bedürfnisse“ angepasster Wohnungen beschleunigen würden. – TF
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