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74% mehr Insolvenzen im ersten Quartal als noch 2012

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Kanarische Inseln – Die Zahl der Insolvenzen auf den Kanarischen Inseln ist im ersten Quartal 2013 um 74%, gegenüber dem ersten Quartal 2012, angestiegen. Darunter fallen gewerbliche sowie private Insolvenzen. Auf den Kanarischen Inseln wurden somit 87 Anträge bei den Gerichten eingereicht, 2012 waren es “nur“ 50. In ganz Spanien gab es ebenfalls einen Zuwachs, jedoch viel dieser nicht so hoch aus, landesweit gab es ein Plus von 26,2% der Insolvenzen.

Auf den Balearen gab es einen enormen Anstieg von 469,5%, dies ist auf die Pleite einer der wichtigsten touristischen Firmengruppen auf der Inselgruppe zu begründen. Hier hat es insgesamt 336 Insolvenzen gegeben, im Jahr 2012 waren es noch 59.

Gefolgt auf dem zweiten Platz liegt Extremadura mit 103,8%, was ein Anstieg auf 53 Insolvenzen bedeutet. Dann kommen schon die Kanarischen Inseln auf dem dritten Platz.

Es gibt aber auch zwei Regionen, in denen die Zahl der Insolvenzen rückläufig ist. In Andalusien konnte man einen Rückgang um 13,9% verzeichnen und in Kantabrien 11,1%.

Diese Zahlen zeigen nochmals deutlich, dass die Wirtschaftskrise noch nicht überstanden ist. – TF

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