Regierung prüft rechtliche Schritte gegen falsche Werbung

Bild Info: Die falsche Werbung für Teneriffa mit einem Bild vom Faro Maspalomas in der Tagezeitung El Mundo sorgt für Aufregung. Bild: Screenshot Youtube / GranCanariaTV.com

Gran Canaria – Gestern flutete ein Reiseangebot für Teneriffa die sozialen Netzwerke. Nicht weil das Angebot so besonders gut war, sondern weil wieder einmal mit Gran Canaria als Aushängeschild für Teneriffa geworben wurde. Ein wunderschönes Bild vom Faro Maspalomas wurde als Aufhänger für die Werbeanzeige verwendet. Besonders schockierend ist dabei, dass diese Werbeanzeige in der Tageszeitung „El Mundo“ abgedruckt wurde.

Auftraggeber war das Reisebüro Halcon Travel. Die Regierung von Teneriffa hat sich zu diesem Vorfall noch nicht geäußert. Die Regierung von Gran Canaria hingegen schon. Die Regierung schickte umgehend eine Beschwerde an die Leitung des Reisebüros, darüber hinaus prüft man auch rechtliche Schritte gegen das Unternehmen. Der normale Vorgang, bei Verwendung von Bildmaterial von Gran Canaria für Werbezwecke müsste über den Tisch der Regierungsstellen laufen, genau so ist es auch auf Teneriffa. Spätestens dann hätte die Regierung von Teneriffa einschreiten müssen.

Tatsächlich kann man davon ausgehen, dass so gut wie kein einziges Bild zu Werbezwecken von den Regierungen abgenickt wird, was auch kaum jemanden interessieren würde, denn Werbung für die Inseln ist ja gut. Wenn aber so ein Fehler dabei herauskommt, kann schnell ein negativer Effekt entstehen, wie es nun der Fall ist. Hier schreitet dann die Regierung natürlich ein.

Trotzdem ist der Aufschrei, verständlicherweise, nun sehr groß. Denn es ist nicht das erste mal in diesem Jahr, dass Teneriffa mit Informationsmaterial zu Gran Canaria beworben wird. Auch Google hat schon eine Beschwerde der Regierung bekommen, weil bei der Eingabe „Kanarische Inseln“ Teneriffa markiert wird. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Las Canteras Strand als Werbeträger für Teneriffa?, vom 16.10.2013
Suche: Kanarische Inseln – Finde: Teneriffa, vom 28.09.2013

Video – Pressekonferenz zum Thema:

Das Original kann bei Youtube (hier klicken) eingesehen werden!

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