Einstimmig: Parlament der Kanaren fordert die Stationierung von Karmvo Hubschraubern zur Brandbekämpfung auf den Inseln

Einstimmig: Parlament der Kanaren fordert die Stationierung von Karmvo Hubschraubern zur Brandbekämpfung auf den Inseln
Bild Info: Selten sind sich Regierung & Opposition so einig, wie bei dem Thema. Bild: Television Canaria

Kanarische Inseln – Das Parlament der Kanarischen Inseln hat einstimmig einem Antrag zugestimmt dauerhaft Kamov Hubschrauber zur Brandbekämpfung auf den Kanarischen Inseln zu stationieren. Dieser Antrag wird nun an die spanische Regierung weitergeleitet. Es handelt sich um eine Forderung, die bereits seit dem Jahr 2012 im Raum steht und nie umgesetzt wurde. Dass man sich nicht auf Löschflugzeuge konzentriert, sondern die Hubschrauber bevorzugt habe „technische Gründe“ hieß es in der Debatte im Parlament.

Die Hubschrauber sind für die Kanarischen Inseln aus mehreren Gründen besser geeignet und bieten ebenfalls eine große Füllmenge an Wasser. 4.500 Liter können diese Hubschrauber bei einem Durchgang transportieren, die Löschflugzeuge hingegen „nur“ 6.000 Liter.

Warum eigentlich „nur“?
Weil das Wasser für den Aufwand, den die Flugzeuge betrieben müssen, zu wenig sei. Es ist erforderlich, dass die Flugzeuge ruhige See haben, ansonsten müssen diese auf den Flughäfen ausharren, wie 2016 beim Waldbrand auf La Palma passiert. Zudem sind die Wege weiter die Flugzeuge müssen immer zum Meer fliegen, des Weiteren sind die Flugzeuge nicht so wendig, wie die Hubschrauber. Die Hubschrauber können auch in schmalere Täler einfacher hineinkommen und schneller die Richtung ändern.

Alles Argumente, die nachvollziehbar sind. Letztendlich ist es wichtig, das entsprechende Mittel zur Brandbekämpfung vorhanden sind, nun kommt es auf den spanischen Staat an. – TF

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